Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Schulen mit Aktion gefördert Gaben des Advent auch im Februar

Von Dirk Hamm | 18.02.2019, 09:25 Uhr

Der Stuhrer Adventskalender hat in zehn Jahren rund 33000 Euro für den guten Zweck eingebracht. In diesem Jahr profitieren zwei Schulfördervereine von der Benefizaktion.

Ein Adventskalender kann auch im Februar Freude schenken. Diese Erfahrung haben jetzt Vertreter der Fördervereine für die KGS und die Grundschule Brinkum gemacht: Sie durften im Rathaus Stuhr jeweils einen Scheck mit einer stattlichen Summe in Empfang nehmen, die sich aus dem Erlös der alljährlichen Benefizaktion des Stuhrer Adventskalenders speist. Jeweils 2925 Euro gingen so an die beiden Vereine und über deren Förderprojekte schließlich an die Schüler.

Kalender war im Nu ausverkauft

Wie in den Vorjahren waren in der vergangenen Adventszeit die 1600 Exemplare des nicht mit Naschwerk, sondern mit der Gewinnmöglichkeit für Sach- und Geldpreise gefüllten Adventskalenders im Nu ausverkauft. „Das ist ein absoluter Selbstläufer“, freute sich Ute Sydow vom Unternehmerinnen-Forum Stuhr (UFO) bei der Scheckübergabe. UFO, die Interessengemeinschaft Stuhrer Unternehmen (ISU) sowie die Brinkumer Interessengemeinschaft (BIG) haben zusammen mit der Gemeinde den Stuhrer Adventskalender vor zehn Jahren aus der Taufe gehoben. Seitdem seien mehr als 33000 Euro für den guten Zweck eingenommen worden, bilanzierte Stuhrs Wirtschaftsförderer Lothar Wimmelmeier. Von Anfang an sei es das Ziel gewesen, damit junge Menschen zu unterstützen.

Kletteranlage für die Grundschule Brinkum

Zu diesem Zweck kommen jedes Jahr wechselnde Vereine oder Einrichtungen in den Genuss des Erlöses aus dem Kalenderverkauf. „Wir wollen auf der Freifläche eine Kletteranlage installieren“, berichtete Uwe Knipper vom Förderverein der Grundschule Brinkum.

Und Gabriele Feldt erläuterte für den Förderverein der KGS Stuhr-Brinkum das zusammen mit der Schule finanzierte Projekt, die Flure der Gebäude A und Sek II mit Sitzgelegenheiten für die Schüler auszustatten. „Wenn es draußen kalt ist, halten sich die Schüler in der Pause gerne drinnen auf“, sagte Feldt. Sie hoffe, dass die Sitzecken noch vor Ende des Schuljahres eingerichtet sind.