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Sportfischer schlagen Alarm „Immer mehr Müll in Stuhrer Gewässern“

Von Dirk Hamm | 05.07.2018, 10:52 Uhr

Eine „zunehmende Vermüllung unserer Gewässer und Uferlandschaften“ beklagt der Sportfischerverein Bremen-

Die jährliche Aktion „Stuhr räumt auf“ sei zwar „ehrenwert“, genüge aber längst nicht, um die Bürger über die teilnehmenden Gruppen hinaus für das Müllproblem zu sensibilisieren, heißt es in einer Mitteilung des Vereins. Immer wieder zeige sich „eine Verwahrlosung von Landschaft und Gewässern an den schönsten Stellen unserer Gemeinde Stuhr und der Nachbargemeinden“, schreibt Pressewart Thomas Schöntaube.

Plastiktüten hängen in den Bäumen

Das anhaltend schöne Sommerwetter verlockt zum Grillen und Picknicken im Grünen – mit unschönen Hinterlassenschaften, wie die Gewässerschutz-Obmänner und Mitglieder des Vereins laut Schöntaube bei ihren Kontrollgängen „immer öfter“ feststellen: „Der Unrat wird auf den Grünflächen sorglos zurückgelassen. Gefüllte Plastiktüten hängen zum Teil in den Bäumen.“ Besonders auffällig sei dieser Missstand am Hohorster See sowie in den Uferbereichen der Ochtum.

Freiwillige pflegen die Fischreviere

Neben den achtlos zurückgelassenen Lebensmittelresten, Grillrückständen und Papierabfällen verweisen die Sportfischer vor allem auf Plastikverpackungen und -tüten als Umweltrisiko für Mensch und Tier. „Viele Freiwillige des Vereins opfern sehr viel Zeit, um mit der Pflege und dem Bestandserhalt der Fischreviere und der angrenzenden Uferlandschaften allen ein Naturerlebnis zur Verfügung zu stellen“, betont der Pressewart.