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Straßensanierung in Brinkum-Nord Bundesstraße 6 wird in Sommerferien zum Nadelöhr

Von Dirk Hamm | 15.02.2016, 18:17 Uhr

Während der Sommerferien wird die Bundesstraße 6 im Bereich Brinkum-Nord saniert. Die Autofahrer müssen sich auf eine halbseitige Sperrung einstellen.

Eine der am stärksten befahrenen Straßen im Landkreis Diepholz wird im Sommer für längere Zeit zum Nadelöhr: Die Bundesstraße 6 (B6) soll nach den Plänen der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr im Bereich des Gewerbegebiets Brinkum-Nord saniert werden. Nach der Sanierung der Bundesstraße 322 im Ortsteil Groß Mackenstedt, die im vergangenen Jahr wochenlang für erhebliche Beeinträchtigungen und Ausweichverkehre gesorgt hat, steht somit in Stuhr auch in diesem Jahr ein Verkehrs-Großprojekt an.

Planungen für die Bauarbeiten laufen noch

Nach Angaben der zuständigen Fachbereichsleiterin bei der Landesstraßenbaubehörde in Nienburg, Jana Winkler, sollen die Bauarbeiten mit Beginn der Sommerferien Ende Juni losgehen, das genaue Datum steht aber noch nicht fest. Als Dauer werden acht Wochen einkalkuliert. „Das ist über den groben Daumen geschätzt, denn wir sind noch in der Planung“, sagte Winkler auf Nachfrage.

Geplant ist laut Winkler, die stark beanspruchte Straße von der Brücke über die Ochtum an der Landesgrenze zu Bremen bis über die Autobahn-Anschlussstelle Brinkum hinaus zu erneuern. Im Bereich der Ochtumbrücke soll dabei die komplette Fahrbahnschicht ersetzt werden. Auf der restlichen Strecke sehen die Planungen vor, die Fahrbahndecke etwa vier Zentimeter tief abzufräsen und zu erneuern. Die bislang letzte Sanierung liege 15 Jahre zurück, so Winkler, dies sei eine übliche „Liegedauer“ des Straßenbelags.

Gewerbetreibende werden voraussichtlich im April informiert

Während der Sanierungsarbeiten werde die B6 halbseitig gesperrt, erkärte Winkler weiter. In beiden Fahrtrichtungen bleibe je eine Fahrspur offen. Mit zusätzlichen Beeinträchtigungen sei zu rechnen, wenn zeitweise auch die Zu- und Abfahrt der Autobahn 1 gesperrt wird.

Besser als in der Vergangenheit soll nach Vorstellungen von Stuhrs Wirtschaftsförderer Lothar Wimmelmeier die Kommunikation zwischen der Landesbehörde und den Gewerbetreibenden hinsichtlich der Einschränkungen während der Bauphase funktionieren. Die Gemeinde habe „nachhaltig interveniert“, sagte Wimmelmeier, bereits im vergangenen Jahr in Groß Mackenstedt habe es „besser geklappt“ als zuvor. Jana Winkler gibt an, dass ihre Behörde die betroffenen Unternehmen vorab informieren und bei Vorliegen der Detailpläne zu einer Informationsveranstaltung mit allen Beteiligten einladen werde, voraussichtlich im April.