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Stuhrer Stipendiaten stellen aus Große Kunst im kleinen Ort Heiligenrode geschaffen

Von Sonia Voigt | 23.01.2018, 12:31 Uhr

Zehn unterschiedliche Künstler, verbunden nur durch ihre Zeit als Stipendiaten der Künstlerstätte Heiligenrode, stellen ab dem 4. Februar gemeinsam in Syke aus. Die Schau „residence II“ läuft bis zum 2. April.

Zehn grundverschiedene Künstlerinnen und Künstler, die nur durch ihre Wohn- und Arbeitsstipendien in der Künstlerstätte Stuhr-Heiligenrode verbunden sind, zeigen ihre Werke ab Sonntag, 4. Februar, in der Ausstellung „residence II – Junge Kunst aus Niedersachsen“ im Syker Vorwerk. Zum zweiten Mal nach 2012 hat das Zentrum für zeitgenössische Kunst zusammen mit der Künstlerstätte zehn ehemalige Heiligenroder „artists in residence“ zur Gruppenausstellung eingeladen.

Ländlicher Standort erfordert Gewöhnung

„Heiligenrode prägt – den einen künstlerisch, den anderen sogar auch persönlich“, erklärt die künstlerische Leiterin Nicole Giese-Kroner. Dabei müssten sich die Stipendiaten meist erst einmal an den ländlich gelegenen Standort mit mäßiger ÖPNV-Anbindung gewöhnen, ergänzt die Ausstellungskuratorin, „aber fast alle werden doch warm mit ihm und erschaffen an diesem kleinen Ort große Kunst“. Zwischen 2012 und 2017 waren die jetzt ausgestellten Maler und Bildhauer in Heiligenrode.

Stipendiaten von 2012 bis 2017 vertreten

Am weitesten zurück liegen die Aufenthalte von Bildhauerin Esther Buttersack (Köln) und Maler Piotr Rambowski (Bremen), die aktuellsten vertretenen Stipendiaten sind Sebastian Dannenberg (Bremen) und David Schomberg (Hannover). Desweiteren zu sehen sind Werke von Anna Bart (Bremen), Jens Isensee (Berlin), Yeon-Ji Kim (Berlin), Sebastian Neubauer (Hannover), Lena Inken Schaefer (Berlin) und Elisabeth Stumpf (Braunschweig).

Öffentliche Führungen geplant

Die Ausstellung im Syker Vorwerk, Waldstraße 76, wird am Sonntag, 4. Februar, um 12 Uhr eröffnet und dauert bis zum 2. April. Geöffnet ist mittwochs von 15 bis 19 Uhr, samstags von 14 bis 18 Uhr sowie sonn- und feiertags von 11 bis 18 Uhr. Öffentliche Führungen gibt es am Sonntag, 18. Februar, sowie am Montag, 2. April, jeweils um 15 Uhr.