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Innenstadtsanierung Delmenhorst: City-Sanierung hat schon jetzt positive Folgen

Von Frederik Grabbe | 10.05.2017, 09:33 Uhr

4,5 Millionen Euro lässt sich die Stadt Delmenhorst die Modernisierung der Fußgängerzone kosten. Beschwerden sind laut Verwaltung bisher weitestgehend ausgeblieben – und schon jetzt sind laut Verwaltung positive Folgen sichtbar.

Noch bis Jahresende wird die Fußgängerzone in der Delmenhorster Innenstadt saniert. Die Arbeiten laufen erfreulich reibungslos, teilt die Stadtverwaltung auf Anfrage mit. Und eines wird bereits sichtbar: Die City profitiert schon jetzt von der Pflastersanierung, hat die Stadt festgestellt.

4,5 Millionen Euro Investitionssumme

Es ist eine beachtliche Summe, die Delmenhorst ist seine Fußgängerzone steckt: Unterm Strich kostet die Innenstadtmodernisierung insgesamt 4,5 Millionen Euro. Dies umfasst Erd-, Straßenbau- und Kanalbauarbeiten sowie die Straßenbeleuchtung und das Brückenbauwerk über die Westdelme, dass bereits im Oktober 2015 vollendet wurde. Seit Januar 2016 wandern zwei Baustellen auf dem 6200 Quadratmeter großen zweiten Bauabschnitt dem West- und Ost-Ende der Langen Straße entgegen. Derzeit befinden sich die Baustellen der Firma Hotze aus Oldenburg im Osten kurz vor der Schulstraße, im Westen erstreckt sich die Baugrube im Bereich vor dem Kaufpark.

Lange Bauzeit – aber kaum Beschwerden

 (Weiterlesen: Stadt informiert über City-Pflaster-Sanierung) 

Bei der Dauer der Arbeiten verwundert es, dass bei der Stadt bisher kaum Beschwerden eingegangen sind. „Jeder Anlieger ist sicherlich froh, wenn die Baustelle an seiner Front vorbeigezogen ist. Dennoch gab es wenig bis keine Beschwerden“, teilt Stadtsprecher Timo Frers mit. Kritik hatten in der Vergangenheit gegenüber dem dk zwar die City-Kaufleute geäußert, aber zur Geduld aufgerufen. „Großes Verständnis“ zeigten Anlieger und Kaufleute, „durchweg positive Rückmeldungen“ über neu gestaltete Flächen erhalte die Stadt, teilt Frers mit. „Die Bauarbeiten verlaufen in Zusammenarbeit mit allen fachlich Beteiligten erfreulich reibungslos.“

Private Hauseigentümer ziehen bei Sanierungen nach

Und die Verwaltung macht schon jetzt, sieben Monate vor dem angepeilten Abschluss, eine positive Folge der Sanierung fest: „Die Stadt erhält derzeit ungewöhnlich viele Anträge auf verkehrsrechtliche Genehmigungen für Arbeiten an Hausfassaden. Dies ist eine bekannte Folge und ein wichtiges Ziel der Städtebausanierung“, so Frers.

Letzter Baustein wird Mitte Dezember beendet sein

Ihr Abschluss liegt in Teilen schon greifbar nah: Mitte Juni soll die Pflasterfläche der Langen Straße im Stadtosten beendet sein, der Bauabschnitt im Westen Ende November. Zugangsstraßen zur Langen Straße sind entweder schon fertig (Wallstraße) oder werden deutlich früher beendet (Parkstraße, September). Abschließend werden bis Mitte Dezember Straßenlaternen, Sitzbänke, Spielgeräte, Radständer oder entfernte Skulpturen wie der Nachtwächter und der Tänzer-Brunnen eingesetzt sowie Bäume gepflanzt.