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Handball-Oberliga Frauen TV Neerstedt ist beim Spitzenreiter chancenlos

Von Heinz Quahs | 02.03.2020, 11:53 Uhr

Die Oberliga-Handballerinnen des TV Neerstedt waren beim Tabellenführer BV Garrel chancenlos. Die Spielerinnen des Schlusslichts hatten aber nie aufgesteckt.

Mit einem Sieg hatten sie nicht gerechnet, die Oberliga-Handballerinnen des TV Neerstedt waren ihr Gastspiel beim BV Garrel am Sonntag stattdessen mit dem Ziel angegangen, den Spitzenreiter zu ärgern. Das sei ihnen einigermaßen gelungen, fand Michael Kolpack, der mit Maik Haverkamp das TVN-Trainerduo bildet: "Wir haben den starken Gegner phasenweise vor Aufgaben stellen können." Die meisten davon lösten die Gastgeberinnen allerdings recht souverän, sodass sie einen auch in der Höhe verdienten 45:29 (24:14)-Erfolg einfuhren. "Wir können wir dieses Spiel schnell abhaken und uns auf die nächsten Aufgaben konzentrieren", sagte Kolpack.

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BV Garrel: Ribbe, Jandt; Brinkmann 2, Fette 7, Fragge 6/3, Frangen 2, Gerken 2 , Janßen 2, Meyer 8, Noack 9, Rühling 4, Stolle 3, Thoben-Göken. TV Neerstedt: Huntemann, von Seggern; Albes 6, Blacha, Hanuschek 3, Lösekann 2, Mathieu 3, Rangnick 3, Schnittger 2, Sempert, Struß 2, van Dreumel 8/4.Schiedsrichter: Nyhuis, Petereit (SG Findorff).Zeitstrafen: BVG 7 – TVN 3.Rote Karten: Stolle (33., Foul), Janßen (57., Foul).Siebenmeter: BVG 4/3 – TVN 5/4.Spielfilm: 6:1 (9.), 9:3 (13.), 13:6 (18.), 14:11 (22.), 24:14 – 31:18 (38.), 39:23 (51.), 45:29.

TVN steckt nie auf

Der TVN lag von Beginn an zurück. Nach dem 6:13 (18.) folgte die stärkste Phase des Teams. Delia Mathieu traf vier Minuten vor der Halbzeit zum 14:18. Doch dann ging die Konzentration im Angriff verloren. Die Garrelerinnen nutzten die Ballverluste ihrer Gäste zu einem 6:0-Lauf, der ihnen die 24:14-Pausenführung brachte. Dass der BVG zunächst Lotta Stolle (33.) und später auch Carina Janßen (57.) nach Roten Karten für Fouls verlor, brachte das Team nicht aus dem Rhythmus. Die Garrelerinnen hielten das Tempo, obwohl sie die früh Partie für sich entschieden hatten, bis zum Schlusspfiff hoch. Die Neerstedterinnen kämpften ebenso lange darum, die Niederlage einigermaßen im Rahmen zu halten.