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Basketball-Oberliga Männer Delmenhorster TV verliert beim VfL Stade II

Von Klaus Erdmann | 09.03.2020, 08:04 Uhr

Die Oberliga-Basketballer des Delmenhorster TV haben ihr vorletztes Spiel der Saison 2019/20 verloren. Sie mussten sich beim VfL Stade II geschlagen geben.

Mit dem 75:94 (28:49) beim VfL Stade II haben die Oberliga-Basketballer des Delmenhorster Turnvereins im 15. und vorletzten Punktspiel die achte Niederlage beklagt. Für die Delmenhorster, die ersatzgeschwächt antraten, geht es lediglich noch darum, ob sie in der Abschlusstabelle den fünften oder sechsten Platz belegen. „Die Luft ist etwas raus“, betonte Stacy Sillektis, Spielertrainer des Tabellensechsten. Der Coach musste auf Muhammed Tozan und Julian Roßkamp, die sich kurzfristig abmeldeten, verzichten. Somit bestand das Aufgebot der „Devils“, dem einmal mehr auch Sillektis angehörte, aus nur neun Spielern.

Mehr Informationen:

Delmenhorster TV: Akkurt 12, Holder 2, Mennebäck 35, Sahbaz 2, Scheffler 12, Sillektis, Thomas 12, Veit, Ziemann.

Schlechte Freiwurfquote

„Die erste Halbzeit haben wir komplett verschlafen“, betonte Silektis. Die Folge: Der Gast kassierte 49 Punkte und lag zur Pause mit 21 Zählern zurück. Man habe, so der Trainer, in Angriff und Abwehr nicht gut gespielt. Wiederholt seien die Spieler zu weit weg gewesen von ihren Gegnern. Im dritten Viertel vermochte sich der DTV zu steigern. In der 28. Minute lautete der Spielstand 61:49. Doch dann übernahm Stade II wieder die Regie und die „Devils“ kassierten eine deutliche Niederlage. Sillektis berichtete, dass die Freiwurfquote bei nicht einmal 50 Prozent gelegen habe. Janek Thomas erzielte seine zwölf Punkte ausnahmslos mit Dreiern. Mit 35 gelangen Marco Mennebäck die meisten Zähler.

"Devils" empfangen Spitzenreiter

Zur letzten Begegnung der Saison 2019/20 erwartet Delmenhorst am Sonntag, 22. März, 15.30 Uhr, in der Halle am Stadtbad Spitzenreiter Blau-Weiß Merzen. Diese Mannschaft weist nach 13 Siegen und zwei Niederlagen ebenso wie der Tabellenzweite VfL Löningen 26 Punkte auf. „Das wird dann wieder ein ganz anderes Spiel als bei Stade II“, unterstreicht Sillektis und bezieht diese Aussage auf die Heimstärke seines Teams. „Wir wollen auch das achte Spiel in eigener Halle gewinnen“, gibt er sich vor dem Auftritt des Tabellenführers kämpferisch.