Ein Angebot der NOZ

Wegen Corona-Krise Handballregion Oldenburg bricht Saison 2019/20 ab

Von Lars Pingel | 14.04.2020, 13:05 Uhr

In den Ligen der Handballregion Oldenburg ist die Saison 2019/20 wegen der Corona-Krise abgebrochen worden. Sie folgte damit einer Empfehlung des Landesverbands.

Wolfgang Sasse, der Vorsitzende der Handballregion Oldenburg (HRO), hat mitgeteilt, dass die Saison 2019/20 in den Ligen, deren Spielbetrieb der Verband organisiert, abgebrochen worden ist. Der erweiterte Vorstand der HRO habe "per Umlaufbeschluss einstimmig der Empfehlung des Präsidiums des Handball-Verbands Niedersachsen für die Regionen zugestimmt", berichtete Sasse. Der HVN hatte entschieden, dass die Spielzeit beendet und dass für die Wertung, also vor allem für die Antwort auf die Frage nach den Aufsteigern, ein Quotient aus den erspielten Pluspunkten und der Anzahl der bis zum Saisonabbruch absolvierten Pflichtspiele gebildet wird. Absteiger gibt es nicht.

HRO will auch mit Planung für 2021/22 beginnen

"Aus meiner Sicht, insbesondere wegen der Möglichkeit des Aufstiegs und des möglichen Verbleibs in den bisherigen Spielklassen, ist das eine sehr gute Lösung", meinte Sasse. Diese "gibt uns allen die notwendige Planungssicherheit". So könne bereits die weitere Planung ab der Saison 2021/22 mit dem Wegfall der Landesklassen in Angriff genommen werden. Diese werde "unser Chef für den Spielbetrieb, Werner Spinning, mit den Nachbarn abstimmen und hoffentlich endlich in einer für alle Regionen des Alt-Bezirks Weser-Ems einheitlichen Durchführungsbestimmung regeln".

Es sei zudem wichtig, erklärte Sasse weiter, dass die Vereine alles daransetzen, die geforderte Anzahl von voll einsatzfähigen Schiedsrichtern (1,5) sicherzustellen, und dass sie den Schiedsrichterwart Mattes Heerwagen bei seinen Bemühungen unterstützen. Und der HRO-Vorsitzende bat die Vereine darum, die sportliche Leistungsstärke ihrer Teams bei der Meldung für die "Wunsch-Ligen" sorgfältig und selbstkritisch zu beurteilen.