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Handball-Oberliga Frauen HSG Hude/Falkenburg verliert durch zwei späte Siebenmetertore

Von Richard Schmid | 08.12.2019, 15:43 Uhr

Zwei späte Siebenmeter kosten den Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg den Sieg. Das Team von Trainer Lars Osterloh verlor beim Tabellenführer BV Garrel mit 26:28.

In einem mitreißenden auf Augenhöhe geführten Oberligaspiel beim Tabellenführer BV Garrel verloren die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg durch zwei Siebenmetertore in der letzten Spielminute mit 26:28 (13:13). „Der erste der beiden Strafwürfe war völlig unberechtigt. Da rennen sich zwei Spielerinnen von Garrel ohne Einwirkung einer Spielerin von uns gegenseitig über den Haufen und die Schiedsrichter pfeifen auf Strafwurf gegen uns, das ist verdammt bitter“, schimpfte HSG-Trainer Lars Osterloh. Als der darauffolgende Angriff der Gäste kurz vor Schluss mit einem Fehlwurf versemmelt wurde, war das Spiel zugunsten der Gastgeberinnen entschieden.

Ein temporeiches Spiel

Von Beginn an entwickelte sich ein intensives, temporeiches Spiel, das über weite Strecken Hude/Falkenburg im Vorteil sah. Der Drittliga Absteiger tat sich lange Zeit schwer, die variablen und variantenreichen Angriffe der HSG-Sieben in den Griff zu bekommen. Lange Zeit lagen die Gäste in der ersten Halbzeit mit bis zu drei Treffern in Front. Erst als nach einer Zeitstrafe Hude in Unterzahl agieren musste, gelang den Gastgeberinnen in der 28. Minute der Ausgleich zum 11:11.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit das gleiche Bild, die Gäste erwischten den besseren Start und zogen durch einen Siebenmeter, den Ashley Butler in der 37. Minute verwandelte, wieder auf drei Tore Vorsprung davon (18:15). Aber so langsam setzte sich die große spielerische Klasse der Gastgeberinnen durch. Bis zur 49. Minute, nachdem den Gästen sieben Minuten kein Treffer gelang, zog das Team aus dem Landkreis Cloppenburg auf drei Tore davon (23:20). Doch Hude gab sich noch lange nicht geschlagen. Eine Minute vor Spielende war es wiederum Butler die mit ihrem Treffer zum 26:26 noch einmal Hoffnung bei den Gästen aufkommen ließ. Doch vergebens. Zwei Siebenmeter, davon einer sehr fragwürdig besiegelten die Niederlage. „Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen, wir haben den Titelaspiranten am Rande einer Niederlage gehabt. Ein Unentschieden wäre mindestens verdient gewesen“, so Osterloh.