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Tischtennis-Verbandsliga TV Hude mit drei Punkten Vorsprung Herbstmeister

Von Andreas Giehl | 09.12.2019, 15:59 Uhr

Die Tischtennisspieler des TV Hude I sind Herbstmeister in der Verbandsliga. Neben einem 9:3-Sieg beim ESV Lüneburg reichte ein 8:8-Unentschieden gegen Verfolger TSV Lunestedt II.

Spektakuläres Hinrundenfinale in der Tischtennis-Verbandsliga: Die Männer des TV Hude I sind nach einem 9:3 beim ESV Lüneburg und 8:8-Unentschieden im Gipfeltreffen gegen den TSV Lunestedt II verdient Herbstmeister. Bei 17:1 Zählern gehen sie mit einem beruhigenden Drei-Punkte-Vorsprung in die Rückrunde. Sensationell den Hinrundenplatz drei belegen die Vereinskollegen von Hude II, die gegen Lüneburg (9:7) und Lunestedt (9:6) in beiden Partien triumphierten.

Zuerst musste Hude II ran

Der „doppelte Doppelspieltag“ begann aus Sicht der zwei Teams aus dem Klosterort am Samstag beim ESV Lüneburg. Eine Mannschaft, die man trotz Kellerrang neun nicht unterschätzen durfte. Zuerst musste die TVH-Reserve an die Tische und behielt nach einem spannenden Schlagabtausch knapp die Oberhand. Dabei wurde das Team von Uwe Schmitt (vorrangig Stammspieler in der Ersten) im vorderen Paarkreuz verstärkt. Dieser Matchplan zahlte sich aus. Im Schlussdoppel bogen Finn Oestmann/Marco Stüber gegen Rathmann/Elvers noch einen 0:2-Satzrückstand um. Der Punkt zum 9:7.

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ESV Lüneburg - TV Hude 3:9. Rathmann/Elvers – Lingenau/Imig 9:11, 11:3, 8:11, 11:7, 6:11; Storck/Meyer – Henke/Meyer 11:3, 11:13, 11:9, 9:11, 11:13; Bomblat/Hinrichs – Oestmann/Stüber 7:11, 8:11, 11:5, 8:11; Rathmann – Lingenau 10:12, 11:8, 11:13, 11:8, 6:11; Elvers – Henke 12:10, 6:11, 9:11, 11:13; Storck – Oestmann 11:6, 9:11, 11:4, 11:5; Bomblat – Meyer 6:11, 10:12, 6:11; Hinrichs – Imig 11:6, 11:8, 11:7; Meyer – Stüber 11:9, 9:11, 4:11, 9:11; Rathmann – Henke 10:12, 6:11, 11:6, 9:11; Elvers – Lingenau 11:8, 7:11, 11:8, 13:11; Storck – Meyer 12:10, 11:8, 5:11, 3:11, 5:11.TV Hude – TSV Lunestedt II 8:8. Henke/Meyer – Oldenstädt/Özer 11:2, 11:9, 11:3; Farrell/Lingenau – Wilbrandt/U. Runge 7:11, 11:5, 9:11, 6:11; Schm,itt/Dreier – Loockhoff/Strauß 11:4, 11:6, 11:4; Farrell – Loockhoff 11:5, 11:9, 11:5; Henke – Oldenstädt 11:8, 5:11, 11:6, 12:10: Lingenau – Wilbrandt 11:13, 9:11, 11:6, 10:12; Engels – Özer 9:11, 7:11, 11:6, 5:11; Schmitt – Strauß 11:8, 8:11, 5:11, 10:12; Dreier – U. Runge 8:11, 13:11, 11:13, 11:6, 11:7; Farrell – Oldenstädt 6:11, 6:11, 11:7, 9:11; Henke – Loockhoff 11:5, 11:5, 9:11, 11:5; Lingenau – Özer 11:7, 11:9, 8:11, 12:10; Engels – Wilbrandt 11:8, 7:11, 8:11, 11:5, 6:11; Schmitt – U. Runge 11:7, 11:5, 11:13, 5:11, 10:12; Dreier – Strauß 12:10, 11:8, 11:8; Henke/Meyer – Wilbrandt/U. Runge 11:5, 11:13, 11:13, 6:11. ESV Lüneburg - TV Hude II 7:9. Rathmann/Elvers – Schmitt/Imig 11:9, 11:9, 11:9; Storck/Könnecke – Oestmann/Stüber 7:11, 6:11, 7:11; Bomblat/Hinrichs – Scherf/Dreier 9:11, 11:8, 7:11, 11:4, 11:9; Rathmann – Oestmann 11:8, 7:11, 9:11, 11:2, 14:12; Elvers – Schmitt 14:12, 11:6, 6:11, 11:8; Storck – Scherf 6:11, 11:7, 9:11, 11:13; Bomblat – Stüber 7:11, 9:11, 8:11; Hinrichs – Imig 7:11, 9:11, 14:16; Könnecke – Dreier 7:11, 9:11, 14:16; Rathmann – Schmitt 7:11, 11:6, 16:14, 9:11, 5:11; Elvers – Oestmann 11:7, 8:11, 11:6, 11:8; Storck – Stüber 9:11, 9:11, 11:6, 11:4, 11:6; Bomblat – Scherf 10:12, 6:11, 11:13; Hinrichs – Dreier 11:6, 8:11, 8:11, 11:9, 5:11; Könnecke – Imig 11:9, 9:11, 3:11, 11:7, 11:9; Rathmann/Elvers – Oestmann/Stüber 11:3, 11:9, 6:11, 7:11, 7:11.TV Hude II – TSV Lunestedt II 9:6. Oestmann/Stüber – Oldenstädt/Özer 15:17, 11:7, 12:10, 11:7; Scherf/C. Meißner – Wilbrand/U. Runge 11:7, 11:7, 8:11, 7:11, 11:9; Dreier/Hilfer – Loockhoff/Strauß 10:12, 11:6, 11:8, 11:7; Oestmann – Loockhoff 14:12, 11:5, 11:6; Stüber – Oldenstädt 7:11, 5:11, 5:11; Scherf – Wilbrandt 11:8, 11:7, 11:4; Dreier – Özer 10:12, 15:13, 11:9, 8:11, 11:8; Hilfer – Strauß 11:4, 11:7, 11:1; C. Meißner – U. Runge 5:11, 11:13, 9:11; Oestmann – Oldenstädt 7:11, 6:11, 8:11; Stüber – Loockhoff 9:11, 7:11, 9:11; Scherf – Özer 10:12, 5:11, 12:10, 8:11; Dreier – Wilbrandt 6:11, 11:7, 11:8, 9:11, 5:11; Hilfer – U. Runge 9:11, 11:5, 11:8, 11:8; C. Meißner – Strauß 11:9, 11:6, 11:4.

Durch diesen Sieg hatte Hude II das Feld für ihre Vereinskollegen, die direkt im Anschluss gegen Lüneburg ran mussten, schon bestellt. Die Gäste konnten sich gegen sichtbar geknickte Hausherren „den Luxus“ erlauben, mit Florian Henke, Felix Lingenau und Gerrit Meyer formell mit nur drei etatmäßigen Stammspielern auszukommen. Es reichte trotzdem zu einer 5:0-Führung, wodurch das Match schnell vorentschieden war.

Titelanwärter Lunestedt zuvor unbesiegt

Der Sonntag in der Huder Hoheluchthalle wurde von den beiden TVH-Teams an Spannung noch getoppt. Mit dem 9:6-Sieg gegen den bis dato unbesiegten Titelanwärter Lunestedt vollendete Hude II sein „Hinrunden-Kunstwerk“. Dabei wurde der Ausfall des starken Anton Depperschmidt (Lunestedts Nummer zwei musste zeitgleich in der Oberliga-Riege aushelfen) perfekt ausgenutzt. Wie im Rausch erspielte sich die Reserve eine 7:1-Führung. Nach einer Gästeserie zum 7:6-Anschluss wurde es wieder eng. Aber die Gastgeber blieben cool. Alexander Hilfer und Ersatzmann Cedric Meißner steuerten die letzten Siege zum 9:6-Erfolg bei.

Dietmar Scherf stolz auf sein Team

„In dieser Halbserie haben wir alle eine schier unglaubliche Konstanz an den Tag gelegt“, war Routinier Dietmar Scherf zurecht stolz auf sein Team. „Dazu kommt die tolle Entwicklung unseres Jugendlichen Sören Dreier, der seine Spiele inzwischen kaltschnäuzig gewinnt. Auch all unsere ,Einspringer’ wie Alex Hilfer, Christopher Imig, die Meißner-Brüder haben ihren Job toperledigt.“

Riesenchance für die erste Mannschaft

Durch diesen unerwarteten Geniestreich der Vereinskameraden hatte anschließend der TV Hude I die Riesenchance, mit einem Sieg über Lunestedt seine Tabellenführung auf satte fünf Punkte auszubauen. Aber die Gäste machten da nicht mit. Und das, obwohl der Turnverein diesbezüglich das Tor mit einer 4:1-Führung weit aufstieß.

Spielverlauf natürlich enttäuschend

„Das 8:8 ist für uns nach dem Spielverlauf natürlich enttäuschend. Wir hatten alle Möglichkeiten, das Ding zu gewinnen und haben es nicht getan. Hut ab vor den Lunestedtern, die imponierend gekämpft und sich das Remis verdient haben. Aber so bleibt die Meisterschaft in der Rückrunde eben noch etwas spannend“, zeigte sich Marc Engels nur über das Unentschieden ein wenig enttäuscht.