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Fußball Kreisliga Großenkneten feiert 13:0-Schützenfest gegen Hürriyet

Von Andreas Bahlmann | 26.08.2019, 11:30 Uhr

Der SV Atlas II bleibt durch ein 8:0 beim VfL Stenum II souveräner Tabellenführer der Fußball-Kreisliga. Die Stadtrivalen RW Hürriyet und TV Jahn kassierten ihre ersten Niederlagen.

VfL Stenum II : SV Atlas Delmenhorst II 0:8.

Die Stenumer hatten einige Ausfälle ihres Stammpersonals zu beklagen, aber das alleine waren nicht die Gründe für die Chancenlosigkeit der Heimmannschaft. Atlas II -Chefcoach Daniel von Seggern und Co-Trainer Rouven Heidemann scheint es in dieser Saison gelungen zu sein, aus der Atlas-Reserve eine wirkliche Mannschaft zu formen. „Es macht einfach Spaß, den Jungs beim Spielen zuzuschauen. Mit dem heutigen Spiel können wir auch zufrieden sein, denn wir haben konsequent und sauber durchgespielt,“ freuten sich von Seggern und Heidemann über einen gelungenen Fußballnachmittag. Stenums Trainer Frank Radzanowski ging es von Anfang um Schadensbegrenzung und die ist seiner Mannschaft in seinen Augen auch gelungen: „Als Aufsteiger war uns natürlich schon klar, mit was für einem spielstarken Gegner wir es zu tun hatten. Die Jungs haben super gekämpft, es war ein faires Spiel und wir haben nicht zweistellig verloren.“ Das Interesse an dieser Partie war recht groß und so umsäumten gut hundertfünfzig Zuschauer das Spielfeld. Die Stenumer standen sehr tief in der eigenen Hälfte und versuchten, so gut es bei der Mittagshitze ihre Kräfte erlaubten, die Delmenhorster nicht in Tornähe zu lassen und den eigenen Strafraum zu verbarrikadieren. Umgekehrt sollten bei Ballverlusten des Gegners mit schnellen Kontern Nadelstiche gesetzt werden. Die Gästemannschaft war von der ersten Minute an klar überlegen und versuchte mit schnellen und direkten Passkombinationen die enggestaffelte VfL-Defensive auseinanderzuspielen und zu knacken. Alle Mannschaftsteile im Gästeteam arbeiteten sowohl in der Offensive, als auch in der Defensive geschlossen mit. Die Atlas-Zweite verschob präzise und kombinierte geschickt und mitunter so schnell, daß die Stenumer während der gesamten Spielzeit nie so richtig in die Zweikämpfe kamen. Dennoch ließen sie zu keinem Zeitpunkt die Köpfe hängen, denn sie kämpften und gingen erhobenen Hauptes vom Feld. Die größte Torchance erspielten sich die Stenumer in der 53. Minute bei einem schnellen Konter nach einer Balleroberung an der linken Außenlinie. Der Ball wurde auf Joshua Gielnik durchgesteckt, der setzte sich im Laufduell gegen seinen Gegenspieler durch, scheiterte jedoch im Eins-zu-Eins an Atlas-Keeper Niklas-Max Göretzlehner. Auf der Gegenseite war Stenums Torwart Marc Landwehr einer der vielbeschäftigsten Akteure und er verhinderte mit einigen guten Paraden weitere Einschläge. Dreimal Dominik Entelmann (32., 38., 68.), zweimal der von seinen Gegenspielern nie zu kontrollierende Milot Ukaj (14., 76.), sowie Mark Spohler (44.), Jannik Vollmer (48.) und zu guter Letzt Fabio Meyer in der 79. Minute, sorgten mit ihren Toren für das beeindruckend souverän herausgespielte 8:0-Endergebnis.

TV Falkenburg : TSV Ganderkesee 0:6.

Die Fanunterstützung für beide Mannschaften war beachtlich. Gut hundertfünfzig Zuschauer umsäumten bei Flutlicht das Spielfeld und erlebten einen konzentriert aufspielenden TSV Ganderkesee. „Nach zwei Niederlagen in Folge haben wir in der Woche ganz viel miteinander geredet, um unsere Probleme klar anzusprechen und aufzuarbeiten. Das war für die Mannschaft wichtiger als Training und hat uns gut getan. Der Sieg war auch in der Höhe verdient,“ erklärte TSV-Coach Stephan Schüttel hochzufrieden die insgesamt souveräne Vorstellung seiner Mannschaft. Ganderkesee erwischte einen Start nach Maß und Marco Giovanni D´Elia (8./Foulelfmeter) und Dennis Hasselberg (12.) sorgten mit ihren frühen Toren für eine komfortable 2:0-Führung. Der Zweitore-Vorsprung verlieh der abgeklärten Spielweise der Gästemannschaft zusätzliche Sicherheit und sie ließen es fortan ohne Druck angehen. Die Falkenburger mussten nun etwas tun und offensiv liefern, agierten aber gegen die stabile TSV-Defensive, die hinten nichts anbrennen ließ, insgesamt zu unpräzise, ideenlos und mit zu wenig Durchschlagskraft. In der zweiten Halbzeit brachte Falkenburgs Trainer Georg Zimmermann Maximilian Lux, um den Druck auf den Gegner zu verstärken. Das funktionierte sogar zunächst, aber Lux ließ sich aus der Übermotivation heraus zu einer Tätlichkeit gegen seinen Gegenspieler hinreißen und flog bereits in der 51.Minute, nach nur sechsminütigem Einsatz, mit glatt Rot vom Platz. Das Heimteam steckte zwar auch in Unterzahl nie auf und bewies ein großes Kämpferherz, aber der TSV Ganderkesee spielte seine Überzahl routiniert aus, nutzte effektiv die Torchancen und ließ den Falkenburgern letztlich keine Chance. Zweimal Byron-Lee Garcia (62.,77.), D´Elia mit seinem ebenfalls zweiten Treffer zum 4:0 (73.) und schließlich Noah Meißner mit dem 0:6 in der 85. Minute sorgten mit ihren Toren für einen jederzeit ungefährdeten Sieg. Falkenburgs Trainer Georg Zimmermann war nach der Partie sichtlich angefressen: „Wir schlagen uns ja schon selber! Wir starten eine Aufholjagd und holen uns eine ganz blöde rote Karte!“

TV Dötlingen : VfL Wildeshausen II 1:2.

„In der ersten Halbzeit haben wir noch keine richtige Bindung zum Spiel gefunden. Das lief nach der Pause bei uns besser. Ich denke, wir haben am Ende das Glück des Tüchtigen auf unserer Seite gehabt und uns für unseren Aufwand belohnt,“ beschrieb Wildeshausens Trainer Mete Döner den knappen, aber aus seiner Sicht, dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit, verdienten Sieg seiner Mannschaft. Die Dötlinger hatten in der ersten Halbzeit etwas mehr vom Spiel, aber die Gäste gingen durch ein Strafstoßtor von Andrej Kari (21.) in Führung. Die Dötlinger kämpften um den Ausgleich und Lukas Welz glich ebenfalls per Strafstoß zum 1:1 (51.) aus. Beide Mannschaften erarbeiteten sich in der weiteren Folge gute Torchancen und das Spiel blieb bis in die Schlussphase umkämpft, aber nur noch Kevin Kari brachte den Ball im gegnerischen Tor unter und erzielte für in der 80. Minute den 2:1-Siegtreffer für die Gästemannschaft.

TSV Großenkneten : RW Hürriyet Delmenhorst 13:0.

Ibrahim Ekici, der als Spielertrainer den beruflich verhinderten RW-Chefcoach Murat Turan vertrat, hat die Lektion begriffen: „Die vier Siege haben uns ein bisschen zu hoch fliegen lassen. Wir sind mit der Einstellung aufs Feld gegangen, jeden Gegner einfach weghauen zu können. Heute sind wir gut hingefallen und das können wir ab Dienstag beim Training wieder besser machen!“ TSV-Trainer Kai Pankow freute sich über den ersten Saisonsieg und äußerte sich hochzufrieden zur tadellosen Leistung seiner Mannschaft, bekundete aber auch gleichzeitig sein Befremden über „die seltsamen hohen Siege“, die die Liga aus seiner Sicht „bisher nicht so attraktiv machen“. Der TSV Großenkneten fackelte nicht lange und fegte gnadenlos, auch in dieser Höhe verdient, die pomadig auftretende Hürriyet-Mannschaft vom Feld. Zudem erhielt Cenan Coskun in der 53. Minute, wegen unsportlichen Verhaltens, die rote Karte. Die RW-Unterzahl spielte bei der zweistelligen Niederlage jedoch keine große Rolle, denn zu dem Zeitpunkt führte der TSV Großenkneten bereits mit 7:0. Viermal Lucas Abel (14., 18., 28., 87.), dreimal Fynn Meyer (43., 79., 85.), je zweimal Hauke Krumland ( 26., 38.) und Colin Deepe (65., 67.) und schließlich mit jeweils einem Tor Timo Pöthig (23.), sowie Finn Kämper (82.) sorgten mit ihren Toren nicht nur für den Kantersieg, sondern schossen das Heimteam auch auf etwas Abstand zu den Abstiegsrängen.

TV Munderloh : TV Jahn Delmenhorst 3:0.

„Ganz schwaches Spiel von uns,“ kommentierte Jahns Co-Trainer Frank Palubitzki die zerfahrene erste Halbzeit seines Teams. „Der Sieg für Munderloh geht völlig in Ordnung. Wir haben den Gegner in der zweiten Halbzeit gelassen,“ ergänzte Jahn-Coach Arend Arends nach Spielende. Keines der beiden Teams konnte sich entscheidend in Szene setzen und so blieb es beim 0:0 zur Pause. Nach dem Seitenwechsel setzte sich zunächst das auf beiden Seiten offensiv zu ideenlose, zu wenig durchschlagskräftige Spiel fort und vieles deutete auf ein typisches Null-zu-Null-Spiel hin, da die Defensive hüben wie drüben nur wenig zuließen. Es war ein faires Spiel, in dem sich beide Mannschaften dennoch nichts schenkten. Ab Mitte der zweiten Halbzeit verschärften die Munderloher das Tempo und die Jahner gerieten zusehends unter Druck. Zwar fehlte dem Heimteam noch die Präzision im Abschluss, doch die Einschläge kamen näher und die Torgefahr wuchs. Die Jahner Angriffe hingegen litten im letzten Spielfelddrittel weiterhin unter mangelnder Präzision und zu wenig Zugkraft zum gegnerischen Tor, zudem häuften sich die Nachlässigkeiten in der eigenen Defensive. In der 70. Minute wurde der Munderloher Angreifer Thomas Keilbach im Jahner Strafraum gefoult und Lennart Siebrecht verwandelte den Strafstoß zum 1:0. Das Heimteam legte nach und nach einer Balleroberung steckte Kolja Backhus auf Siebrecht durch und der vollendete überlegt ein zweites Mal zum 2:0 (80.). Die Jahner steckten zu keinem Zeitpunkt auf, aber es fehlte ihnen einfach der letzte Wille und auch die Entschlossenheit zum Erfolg. Munderloh spielte auch in der Schlussphase einfach stärker auf. Simon Punke traf in der Nachspielzeit, nach einem direkt nach einem Eckstoß für Jahn eingeleiteten Konter, zum endgültig entscheidenden 3:0 (90.+3). „Zerfahrenes Spiel. Der Elfmeter war der Dosenöffner für mehr,“ äußerte sich Munderlohs Trainer Bendix Schröder nur zufrieden zum Spielausgang.

VfR Wardenburg : Harpstedter TB 3:3.

Die Harpsteder spielten von Anfang an stark und entschlossen auf. Die Wardenburger konnten dem druckvollen und technisch überzeugenden gegnerischen Spiel in der ersten Halbzeit nur wenig entgegensetzen und die Gäste gingen durch Tore von Julian Meyer (8.) und Nils Klaassen (21.) mit 2:0 in Führung. Dann erfuhr das Spiel in der 30. Minute durch eine strittige Rote Karte für Harpstedts Keeper Henrik Reineber eine Wende. Reineberg hatte den Strafraum verlassen, um eine Spielsituation zu klären. Er stoppte den Ball mit der Brust, doch dann sprang im das Spielgerät vom Oberschenkel an den – nicht nur aus Harpstedter Sicht – angelegten Arm. Schiedsrichter Kevin Stoyke ließ zunächst ungeahndet weiterspielen, wurde dann jedoch von seinem Assistenten herangerufen, der ein absichtliches Handspiel erkannt haben wollte. Nach kurzer Verständigung gab es Rot für den HTB-Torwart und das Spielgeschehen drehte sich. Die Wardenburger spielten ihre Überzahl aus, wurden jedoch kurz vor der Pause von den Harpstedtern ausgekontert. Lukas Brümmer erhöhte auf 3:0 (45.). In der zweiten Spielhälfte verteidigte die dezimierte Gästemannschaft mit großer Laufbereitschaft und mannschaftlicher Geschlossenheit bis in die Schlussphase hinein den Dreitore-Vorsprung, aber schließlich brach der Widerstand wegen des großen Aufwands zusammen. Darauf hatten die Wardenburger spekuliert und Nino Oeltjsbruns schaffte innerhalb von nur sechzig Sekunden den Anschluss zum 2:3 (83., 84.). Der Doppelschlag verfehlte nicht seine Wirkung und Tim Conring traf drei Minuten später zum 3:3-Endstand. Harpstedts Trainer Jörg Peuker hätte seine Jungs während des Spiels „gerne mehr erreichen wollen, aber die Mannschaft steckte zu tief im Abwehrtunnel“, aber er war stolz auf ihre leidenschaftliche Vorstellung. Deutliche Kritik übte er hingegen an der Leistung der Unparteiischen: „Für mich hat der Schiedsrichter hat das Spiel gekippt. Ich kann diese rote Karte überhaupt nicht nachvollziehen, noch dazu stand der Linienrichter eindeutig schlechter zum Geschehen, welches zum Platzverweis führte.“

KSV Hicretspor Delmenhorst : TuS Hasbergen 3:0.

„Das war kein gutes Spiel, nicht nur von uns. Es war eigentlich mehr Not gegen Elend,“ kommentierte Hasbergens Co-Trainer Mohamed Chahrour die insgesamt etwas niveauarme Begegnung. Chahrour vertrat an der Seitenlinie TuS-Chefcoach El Hourani und er war um seine Aufgabe nicht zu beneiden. TuS Hasbergen trat mit zwölf Spielern an. Mehr Personal stand Chahrour nicht zur Verfügung, aber er hielt sich nicht lange mit Herumlamentieren auf: „Es ist alles noch ein wenig schwieriger mit den seit letzter Woche rotgesperrten Spielern. Aber da müssen wir jetzt durch.“ Für beide Mannschaften ging es um viel, denn keines der Teams konnte in der laufenden Saison bisher einen Sieg verbuchen. Hicretspor hatte vor der Begegnung noch keinen einzigen Punkt auf dem Konto und TuS Hasbergen stand mit einem einzigen Zähler nur unwesentlich besser da. Die wegweisende Bedeutung dieses Spiels für den Abstiegskampf, aber auch die große Hitze schien insgesamt beide Mannschaften zu lähmen. So bekamen die knapp hundert Zuschauer eine umkämpfte, bisweilen aber auch etwas zähe und spielerisch verkrampfte Partie zu sehen. Hicretspor erarbeitete sich recht bald optische Feldvorteile, machte aber insgesamt einfach zu wenig aus seinen mehrfach sogar hochkarätigen Torchancen. Das ersatzgeschwächte Aufgebot aus Hasbergen hielt mit Leidenschaft und im Rahmen seiner Möglichkeiten gut dagegen. Sie kamen im Laufe der Spielzeit nach Kontern zu einigen guten Torchancen, scheiterten aber entweder am zuverlässigen KSV-Tormann Harun Uzun oder an der mangelnden Konzentration im Abschluss. Dazu kam auch noch Pech, denn als Kevin Lersch eine gegnerische Flanke abwehren wollte, verunglückte sein Klärungsversuch derart, dass er den Ball für TuS-Keeper Pascal Dinkela unhaltbar ins eigene Netz zum 1:0 (19.) für Hicretspor köpfte. Das Heimteam versuchte nachzulegen, brachte aus dem Spiel heraus jedoch nur wenig Zwingendes zustande. Kurz vor der Pause wurde Onur Erol im gegnerischen Strafraum elfmeterreif gefoult und Murat Aruk ließ Dinkela beim nachfolgenden Strafstoß keine Chance und schoss zum 2:0 (45.) ein. Zu Anfang der zweiten Halbzeit brachte Chahrour seinen einzigen Auswechselspieler Sebastian Otero für den formschwachen Jan Giza und diese Maßnahme sollte sich gut zehn Minuten später rächen. Imdat Celik verletzte sich bei einem Zweikampf an der Außenlinie am Oberschenkel und musste in der 56. Minute das Spielfeld verlassen. TuS Hasbergen spielte fortan in Unterzahl und Germain Martens nutzte eiskalt die Unordnung in der gegnerischen Abwehr. Er fand die Lücke und schoss aus 17 Metern platziert zum 3:0 (61.) ein. Hicretspor erarbeitete sich bis zum Spielende noch weitere Chancen, aber die dezimierte Gästemannschaft rückte zusammen und hielt aufopferungsvoll dagegen. KSV-Trainer Timur Cakmak war zufrieden mit dem ersten Saisondreier: „Alles gut, aber es hätten schon ein paar mehr Tore sein können.“

Ahlhorner SV : FC Huntlosen 6:1.

Verkehrte Welt in Ahlhorn, denn trotz des klaren Sieges war ASV-Coach Servet Zeyrek unzufrieden: „Ich bin echt ein wenig enttäuscht von den Jungs, weil die einfach nicht den Fußball spielen, den ich von ihnen sehen will. Zu viele Dribblings, zu ballverliebt, das dauert alles zu lange und kostet uns einige Torchancen. Heute war einfach mehr drin!“ Huntlosens Trainer Maik Seeger blieb dagegen tiefenentspannt: „Da war nicht viel für uns zu holen. Ahlhorn hat Fußball gespielt, wir nicht.“Die klar überlegenen Ahlhorner führten durch Tore von Stefan Rupprecht (10./Foulelfmeter, 50.), Dekurim Stubla (19.), Viet Duc Tommy Duong (37.) bereits mit 4:0, als der Gästemannschaft der Ehrentreffer glückte. Jan Deters verwandelte aus 25 Metern einen direkten Freistoß zum zwischenzeitlichen 4:1 (61.). Volkan Cabuk (68.) und Engin Arslan (77.) stellten mit ihren Toren den Endstand her.