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Fußball-Bezirksliga FC Hude kassiert höchste Heimniederlage seit 13 Jahren

Von Daniel Niebuhr | 02.09.2019, 14:55 Uhr

Nach der Klatsche des FC Hude gegen den FC Rastede in der Fußball-Bezirksliga nimmt Trainer Lars Möhlenbrock sein Team in Schutz.

Kein Verein im Fußball ist vor Heimniederlagen sicher, auch den FC Hude erwischt es im eigenen Waldstadion schon mal. So heftig wie am Sonntag fällt eine Klatsche aber nur sehr selten aus: Mit 1:6 (1:3) ging der Bezirksligist gegen den FC Rastede unter und kassierte damit die höchste Heimniederlage seit mehr als 13 Jahren – damals spielte der Club in der Bezirksklasse, die es mittlerweile längst nicht mehr gibt.

Trainer Lars Möhlenbrock holte nach der Packung aber nicht den verbalen Holzhammer heraus, er fand eher milde Worte für den Auftritt seines Teams: „Fußballerisch war das vollkommen in Ordnung. Wir haben im Moment das Pech am Schuh.“ Dafür gab es gegen Rastede mehrere Beispiele. Beim 0:1 ließ sich zunächst Jannik Meyer vom deutlichen größeren Rasteder Hannes Rathmann im Kopfballduell überspringen (21.), sechs Minuten später blockte Baris Sarikaya einen Schuss von Sergej Müller so unglücklich, dass der Ball zum 0:2 im eigenen Tor landete.

Die Huder scheiterten dagegen am herausragenden Max Braun im Gäste-Tor und kassierten mit der dritten Rasteder Chance erneut durch Müller das 0:3 (41.). Ingmar Peters verkürzte zwar zwei Minuten vor der Pause, nach dem Wechsel sah die Abwehr beim 1:4 durch Müllers dritten Treffer aber nicht gut aus, als eine Abseitsfalle schief lief. Christopher Nickel (78.) und ein Eigentor von Torben Hellemann (89.) machten daraus ein 1:6. Hude steckt nun erst einmal im Tabellenkeller, obwohl die Mannschaft eigentlich oben mitspielen wollte. „Wir dürfen jetzt nicht anfangen, zu zweifeln. Unsere Art, Fußball zu spielen, ist richtig“, sagte Möhlenbrock und wollte von Druck nichts wissen: „Wir reden immer noch vom Hobbyfußball.“