Ein Angebot der NOZ

Werder Bremen II gegen TV Jahn Frauen-Regionalligist erwartet erneut ein enges Spiel

Von Klaus Erdmann | 07.09.2019, 18:22 Uhr

Nachbarschaftsduell in der Regionalliga Nord der Frauen: Der SV Werder Bremen II empfängt am Sonntag um 14 Uhr den TV Jahn Gespielt wird auf Platz 14 des Weserstadions.

In der Regionalliga Nord der Fußballerinnen steht an diesem Wochenende lediglich eine Partie auf dem Programm, aber die hat es in sich: Auf Platz 14 des Weserstadions treffen am Sonntag ab 14 Uhr der SV Werder Bremen II und der TV Jahn aufeinander. Es handelt sich nicht nur um Nachbarn, sondern auch um alte Bekannte, deren Wege sich bereits des öfteren gekreuzt haben.

„Es waren stets spannende Kämpfe“, blickt der Delmenhorster Cheftrainer Claus-Dieter Meier zurück. Er rechnet erneut mit einem engen Spiel, erwartet einen „offenen Schlagabtausch“.

Werder ist amtierender Meister

Werders Zweite, amtierender Meister, gehört in der dritthöchsten deutschen Spielklasse bereits seit einiger Zeit zu den führenden Mannschaften. In den vergangenen vier Jahren belegten die Bremerinnen, bei denen Coach Sven Gudegast auf der Kommandobrücke steht, die Plätze eins, vier, eins und zwei. Gegen den TVJ verbuchte der SVW II während der letzten Saison zwei 2:1-Siege. Sowohl der Tabellenneunte Jahn (3:5 bei Hannover 96 und 2:0 über den VfL Jesteburg) als auch die zwei Ränge besser postierten Gastgeberinnen (1:2 gegen den FC St. Pauli, 4:2 gegen Holstein Kiel) starteten mit einem Sieg und einer Niederlage in die neue Saison. Gibt es einen Sieger, macht dieser einen großen Sprung, der auf der dritten Position endet. Platz 14, der über Kunstrasen verfügt, bildet also den Schauplatz eines Spiels um Platz drei.

Falkenburgerin Ina Timmermann spielt bei Werder II

Meier vergibt die Rolle des Favoriten an Werder II: „Wir haben nichts zu verlieren.“ Er verweist darauf, dass in der Zweiten stets Aktive aus der ersten Mannschaft, die in der 2. Bundesliga spielt, zum Einsatz kämen. „Sie sollen Spielpraxis sammeln. Das bedeutet aber auch, dass der Gegner nicht so eingespielt ist“, fügt er hinzu. Fester Bestandteil des Bremer Teams ist seit Saisonbeginn die Falkenburgerin Ina Timmermann, die lange in der Jugend des VfL Stenum spielte. Ihr gelang beim 4:2 gegen Kiel das zwischenzeitliche 3:1. Meier kann am Sonntag aus dem Vollen schöpfen. „Es gibt keinen Ausfall“, sagt der Trainer.