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Vorrunden der Handball-Oberligen A-Jungen der HSG Delmenhorst drehen nach der Pause auf

Von Simone Gallmann, Jörg Schröder | 23.09.2019, 15:45 Uhr

Die A-Jugend-Handballer der HSG Delmenhorst haben ihr erstes Heimspiel in der Vorrunde zur Oberliga gewonnen. Die Mädchenteams des Vereins mussten sich geschlagen geben.

Die A-Jugend-Handballer der HSG Delmenhorst haben dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit einen Sieg gefeiert. Sie setzten sich in ihrem Heimspiel der Vorrunde zur Oberliga gegen die HSG Nordhorn-Lingen durch. Die B-Mädchen der HSG boten zwar eine kämpferisch starke Leistung, mussten sich Werder Bremen aber dennoch geschlagen geben. Die C-Mädchen des Vereins verloren das Derby bei der HSG Hude/Falkenburg.

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Männliche Jugend AHSG Delmenhorst - HSG Nordhorn-Lingen 31:25 (13:14)HSG Delmenhorst: Heise, Kohlschein 2, Soheil Ramin 9/2, Till 2, Sonnewald 7/4, Szymanski, Wick, Oetken 1, Pröhl, Cuda 2, Sam Ramin 8.Zeitstrafen: Delmenhorst 4 - Nordhorn 6Siebenmeter: Delmenhorst 6/6 - Nordhorn 3/2.Spielfilm: 1:3 (5.), 3:3 (6.), 5:7 (13.), 10:10 (24.), 12:12 (27.), 13:14 – 15:15 (33.), 20:17 (39.), 24:20 (45.), 28:22 (53.), 31:25.Weibliche Jugend BHSG Delmenhorst - Werder Bremen 21:31 (10:18)HSG Delmenhorst: Preetz, Oetjen 10, Vlach, Meyer 1, Smarzly 1/1, Grimsehl 2, Fiedler 3, Achenbach 1, Kopp 2, Wedekind 1, Ebert.Zeitstrafen: keine.Siebenmeter: HSG 2/1 - Werder 1/0.Spielfilm: 3:3 (3.), 9:9 (14.), 9:14 (20.), 10:18 – 12:22 (31.), 17:27 (40.), 21:31.Weibliche Jugend CHSG Hude/Falkenburg – HSG Delmenhorst 42:15 (19:8)HSG Hude/Falkenburg: Janßen, Strudthoff, Stürenburg 12/1, K. Erkel 4, Katz 1, Kickbusch 4, Stamm 3, E. Erkel 1, Frerichs 3, Kück 1, Garms 3, Kleefeldt 4, Seidel 6. HSG Delmenhorst: Oetken, Görtz 4/2, Lodd, Lehmann 1, Oetjen 6, Schwiderski 1, Ebert 1, Sager, Kohlschein 2.Zeitstrafen: keine.Siebenmeter: Hude 1/1 - Delmenhorst 3/2.Spielfilm: 7:1 (9.), 11:4 (15.), 18:5 (22.), 19:8 – 26:10 (31.), 33:13 (40.), 42:15.

Männliche Jugend A

HSG Delmenhorst - HSG Nordhorn-Lingen 31:25 (13:14). HSG-Trainer Volker Gallmann hoffte vor dem Anpfiff, dass seine Mannschaft eine ähnlich ordentliche Leistung bieten wird, wie beim Unentschieden (34:34) beim TvdH Oldenburg zum Start in die Saison 2019/20. In der Anfangsviertelstunde des Vergleichs mit Nordhorn-Lingen hatte sein Team jedoch Probleme, zu seinem Spiel zu finden. Die Deckung wies große Lücken auf, die Nordhorn zu einer 8:6-Führung nutzte. Zwar zeigten sich sowohl Sam als auch Soheil Ramin äußerst torgefährlich und sorgten für eine 12:10-Führung der Delmenhorster (25.), aber Ruhe kam dennoch nicht auf. Zur Pause lagen die Gastgeber wieder zurück (13:14). Fünf Minuten nach Wiederbeginn ging ein Ruck durch die Reihen der HSG. Enrico Wick, der nun für Janis Heise das Tor hütete, trug einen großen Teil dazu bei, dass es wesentlich besser lief. Die Gallmann-Sieben bekam mehr und mehr Oberwasser und sicherte sich durch Valentino Oetken (38.) die erste Vier-Tore-Führung (20:16). Spätestens nach dem 28:22 (52.) durch Nanno Kohlschein war die Partie zu Gunsten der Delmenhorster entschieden.

Weibliche Jugend B

HSG Delmenhorst – SV Werder Bremen 21:31 (10:18). Die Gastgeberinnen wussten von vornherein, dass im SV Werder ein schwerer Gegner in die Stadionhalle kommt. Das Ziel der HSG war, ihre Leistung vom Vorwochenende, an dem sie mit 18:23 beim SV Höltinghausen verloren hatten, wieder gutzumachen und die Bremerinnen so lange wie möglich zu ärgern. Das gelang dem Team von HSG-Trainer Volker Gallmann bis zur 14. Minute und dem zwischenzeitlichen 9:9 sehr gut. Dann ließen aber bereits die Kräfte nach. Werder kam zu einfachen Toren und zog bis zur Pause auf 18:10 davon. Die Delmenhorsterinnen gaben sich aber nicht auf. Sie konnten den hohen Rückstand zwar nicht aufholen, doch sie bemühten sich, die Niederlage in Grenzen zu halten. Trainer Gallmann war sehr zufrieden mit seinen Schützlingen. "Gegen Werder muss man keinen Sieg einfahren", sagte er. Sein Team habe aber gut dagegengehalten und nie aufgesteckt.

Weibliche Jugend C

HSG Hude/Falkenburg – HSG Delmenhorst 42:15 (19:8). Einen rabenschwarzen Tag erwischten die Delmenhorsterinnen ausgerechnet beim größten Anwärter auf den ersten Tabellenplatz. "Die deutliche Niederlage war daher völlig gerecht", erklärte Trainerin Bianca Gallmann. Bei ihren Schützlingen lief an diesem Tag nichts zusammen: Die Abwehr funktionierte zu keiner Zeit, im Angriff wurde "Standhandball" gespielt, mit dem man den Gastgeberinnen nicht gefährlich werden konnte. Hude/Falkenburg ließ sich nicht zweimal bitten, sondern nutzte die Fehler des Gästeteams.