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Handball-Landesklassen Torhungrige TS Hoykenkamp lässt sich nicht aufhalten

Von Simone Gallmann, Jörg Schröder | 24.09.2019, 12:13 Uhr

Die Handballer der TS Hoykenkamp haben in der Landesklasse den dritten Sieg im dritten Spiel gefeiert. Nach dem Erfolg über die SG Obenstrohe/Dangastermoor haben sie bereits 142 Saisontore erzielt. Erfolgreich waren auch die Männer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg und die Frauenteams der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg und der HSG Hude/Falkenburg II.

In der Handball-Landesklasse der Männer lässt sich die TS Hoykenkamp derzeit nicht aufhalten. Sie gewann ihr drittes Saisonspiel gegen die SG Obenstrohe/Dangastermoor ganz souverän. Auch die HSG Grüppenbühnen/Bookholzberg II fuhr zwei Punkte ein. Die HSG Hude/Falkenburg verlor dagegen knapp beim VfL Oldenburg. Die Frauenteams von Hude/Falkenburg II und Grüppenbühren/Bookholzberg freuten sich ebenfalls über Siege

Männer

SG Friedrichsfehn/Petersfehn – HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II 25:31 (15:18). Rolf Tants, der für HSG-Trainer Sebastian Weete eingesprungen war, sah trotz des klaren Sieges ein enges Spiel. „Wenn Jan Dirk Alfs nicht in so glänzender Form gewesen wäre, hätte das Ergebnis durchaus auch anders ausfallen können“, lobte er den herausragenden Akteur seines Teams: den Torwart. Die HSG hatte zwar nahezu ständig geführt, dennoch sah der Übungsleiter einige vermeidbare Fehler. „Wir haben das gegnerische Rückraum-Kreis-Spiel lange Zeit nicht unter Kontrolle bekommen, und wir haben uns im Angriff einige technische Fehler zu viel geleistet.“ Die HSG setzte sich erst ab der 43. Minute etwas deutlicher ab. Nach dem 22:21 gelangen vier Treffer in Folge und das Spiel war entschieden.

TS Hoykenkamp – SG Obenstrohe/Dangastermoor 42:27 (19:13). 126 Treffer in drei Spielen sprechen eine deutliche Sprache: Die TS Hoykenkamp zeigt sich Torlaune. Allen voran Sebastian Rabe, der zum Erfolg über die SG Obenstrohe/Dangastermoor 16 Treffer beisteuerte. Damit hat er, nach seinem zweiten Einsatz, schon 30 Saisontreffer geworfen.

Dem Spitzenreiter fehlten im Heimspiel gegen die Friesländer verletzungsbedingt einige Spieler. Hergen Schwarting wird nach einem Kreuzbandriss wohl für die ganze Saison ausfallen. Das Team tat sich zu Beginn recht schwer, bekam vor allem den gegnerischen Rückraumrechten Carsten Schmidt kaum in den Griff. Die Einwechselung von Torhüter Jan-Luca Linde brachte mehr Sicherheit. Bis zur Pause erspielte sich Hoykenkamp eine Sechs-Tore-Führung. Nach dem Seitenwechsel steigerte sich die Turnerschaft. Sie baute ihren Vorsprung immer weiter aus. Eine ganz starke Partie lieferte in Abwehr und Angriff Christoph Müller-Hill ab.

VfL Oldenburg – HSG Hude/Falkenburg 40:39 (18:20). HSG-Trainer Martin Wessels war doch etwas enttäuscht. „Eigentlich sollten 39 erzielte Treffer reichen, um ein Spiel zu gewinnen. Aber nach einer guten ersten Halbzeit, in der wir den Gegner immer im Griff hatten, bekamen wir Probleme.“

Zur Pause lag die Wessels-Sieben mit 20:18 vorn. Sie verlor danach den Faden. Aus einem 24:25 (38.) machte sie zwar noch ein 33:31(50.). Doch nach einer Verletzung von Matthias Düßmann kam es zum endgültigen Bruch im HSG-Spiel. Die Oldenburger zogen auf 39:36 davon. Zwar hatte Luca Tuchen in der Schlusssekunde, mit Siebenmeter, noch einmal die Chance zum Ausgleich, er traf allerdings nicht.

Frauen

Wilhelmshavener SSV II – HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 17:38 (8:18). Die HSG begann mit einer 5:1-Abwehr, die erwies allerdings nicht als stabil genug. Nach dem Gegentor zum 6:6 (13.) stellte sie auf die 6:0-Formation um – und schon lief es rund. Die Landkreis-HSG kassierte bis zur Pause nur noch zwei Treffer. Mit zwölf erfolgreich abgeschlossenen Angriffen bog sie auf die Siegerstraße ein. In der zweiten Halbzeit spielte das Team von HSG-Trainer Rolf Tants weiter stark auf. Es ließ den Gastgeberinnen keine Chance.

HSG Hude/Falkenburg II – HG Jever/Schortens 29:23 (17:11). Die Gastgeberinnen absolvierten ihr erstes Saisonspiel. In der Anfangsphase lief ihr Motor allerdings noch nicht richtig rund. Das HG-Team blieb bis zur zwölften Minute auf Tuchfühlung, lag mit 4:5 zurück. Doch dann kam Hude/Falkenburg immer besser in Schwung und zog bis zur Pause auf 17:11 davon. In den zweiten 30 Minuten hatten die Gastgeberinnen die HG immer im Griff. Der Erfolg des Teams von Trainerin Inge Breithaupt, für das Malin Blankemeyer sieben Tore erzielte, geriet auch in kurzen Schwächephasen nicht in Gefahr.