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Tennis-Turnier 2019 in Achim Carsten Glander von BW Delmenhorst überrascht sich selbst

Von Sportredaktion | 27.09.2019, 16:51 Uhr

Carsten Glander, Tennisspieler von BW Delmenhorst, hat die Herren-30-Konkurrenz des DTB-Ranglistenturniers 2019 in Achim gewonnen. Das hatte er nicht erwartet.

Carsten Glander hat sich selbst überrascht. Mit seinem Sieg bei den Achim Open habe er nicht gerechnet, teilte der Tennisspieler von BW Delmenhorst mit. Er war in dem DTB-Ranglistenturnier in der Klasse der Herren 30 an Position zwei gesetzt. Im Finale bezwang er Florian Dill vom Barrier TC, der als Favorit ins Rennen gegangen war.

Carsten Glander siegt in zwei Sätzen

In dem Feld mit sieben Aktiven wurden die Endspielteilnehmer in zwei Gruppen ermittelt. Da in der von Glander Robert Brügmann (Bremer TC, Leistungsklasse 23) absagte, traf der Delmenhorster nur auf seinen Ex-Mannschaftskollegen Lars Bosselmann (Nindorfer TC, LK 5), der Ende November für Deutschland bei den Europameisterschaften im Paddle Tennis in Bilbao antreten wird. Glander gewann das von Taktik geprägte Spiel nach über zwei Stunden mit 6:3, 6:4. In der anderen Gruppe standen sich vier gleichstarke Spieler mit ähnlichen Leistungsklassen gegenüber. In dieser setzte sich Dill, die Nummer 30 der deutschen Herren-30-Rangliste (LK 2), durch – dreimal im Match-Tiebreak.

Delmenhorster freut sich über "grandiose Saison"

In einem sehr ausgeglichenen Finale waren es die größeren Kraftreserven, da er zwei Spiele weniger absolviert hatte, und der enorme Wille, die ihm nach zweieinhalb Stunden den 6:3, 6:4-Sieg einbrachten. Dill sei am Ende von Krämpfen geplagt worden, hatte aber dennoch vier Matchbälle abgewehrt, berichtete Glander (LK 3). Für ihn sei dieser Erfolg nach der Vizemeisterschaft der Herren im Winter in der Landesliga, der Verbandsliga-Meisterschaft im Sommer und den beiden Siegen in den LK-Turnieren in Nikolausdorf und Stuhr das I-Tüpfelchen „auf eine grandiose Saison“ gewesen, schwärmte der Delmenhorster: „Nur eineinhalb Jahre nach meinem Armbruch an der Schlaghand hätte ich das nicht wirklich für möglich gehalten.“