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Handball-Landesklasse Männer Spitzenreiter TS Hoykenkamp gibt sich auch im Derby keine Blöße

Von Jörg Schröder | 02.10.2019, 17:44 Uhr

Die Landesklasse-Handballer der TS Hoykenkamp haben sich bei der HSG Hude/Falkenburg durchgesetzt. Sie verteidigten die Tabellenführung.

Der Spitzenreiter der Handball-Landesklasse der Männer hat sich auch im Derby keine Blöße gegeben: Die TS Hoykenkamp weist nach dem 33:23-Erfolg bei der HSG Hude/Falkenburg 6:0 Punkte auf. Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II hatte in eigener Halle keine Mühe.

Grüppenbühren/Bookholzberg II – VfL Oldenburg 34:27 (17:9). Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und eines gut aufgelegten Jan Dirk Alfs im Tor landete die HSG einen Start-Ziel-Sieg. Die Angreifer zeigten sich sehr treffsicher, der Spielaufbau funktionierte tadellos. Nur in der HSG-Deckung gab es die eine oder andere Lücke zu viel. Darum kassierte das Weete-Team auch elf Siebenmeter. Mit der deutlichen 17:9-Pausenführung im Rücken ließen es die Akteure für das Dafürhalten ihres Trainers Sebastian Weete zu gemächlich angehen. Sie hielten den Vorsprung aber konstant.

Hude/Falkenburg – TS Hoykenkamp 23:33 (11:14). Die Gastgeber, die ihre Mannschaft mit Spielern aus der zweiten Vertretung auffüllen mussten, da eine Verlegung der Partie nicht möglich war, verkauften sich in der ersten Halbzeit teuer. Trainer Martin Wessels zeigte sich „äußerst zufrieden“. Bis zum 9:9 (21.) bot seine Mannschaft der TSH mächtig Paroli. Deren Coach Lutz Matthiesen hingegen war nicht einverstanden mit dem Auftritt seines Teams. Im Angriff notierte er einige Fehlversuche. Die Deckung bezeichnete er als instabil. Dennoch ging die TSH mit einer Drei-Tore-Führung in die Pause.

Nach Wiederbeginn zahlte sich für Hoykenkamp die Einwechselung von Torhüter Gregor Kleefeld aus. Außerdem schaffte es die HSG-Deckung nicht mehr, TSH-Angriffe zu stoppen. Hude/Falkenburg geriet binnen zehn Minuten mit 14:22 in Rückstand. Damit war die Partie entschieden. Wessels war dennoch nicht unzufrieden. „Mit einer ersatzgeschwächten Mannschaft war einfach nicht mehr drin“, erklärte der Coach. Matthiesen war trotz einer enttäuschenden ersten Halbzeit letztlich „dann auch zufrieden“.