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Handball-Oberliga HSG Delmenhorst mit großer Aufgabe vor der Pause

Von Klaus Erdmann | 04.10.2019, 21:23 Uhr

Vor der dreiwöchigen Pause ist der Handball-Oberligist HSG Delmenhorst am Samstag beim HC Bremen zu Gast. Das Gastspiel in der Halle am Jakobsberg beginnt um 19.30 Uhr.

Für die Handballer der HSG Delmenhorst geht es am Samstag nicht „nur“ um Punkte und Tore, sondern auch um freie Tage. Diese stellt Cheftrainer Jörg Rademacher, dessen Mannschaft ab 19.30 Uhr beim HC Bremen antritt, im Falle eines „positiven Ergebnisses“ in Aussicht. Dem Auftritt des Oberligisten in der Halle am Jakobsberg folgt eine dreiwöchige Pause, die am Samstag, 26. Oktober, mit dem Gastspiel bei der TSG Hatten-Sandkrug endet. Die Anzahl der Trainingseinheiten während der punktspielfreien Zeit, so der Coach, hänge von dem Treffen in Bremen ab: „Die Spieler können sich selbst ein paar trainingsfreie Tage verdienen.“ Der Tabellendritte trainierte auch am Tag der Deutschen Einheit. „Wir wollen im Rhythmus bleiben, denn auf uns wartet eine große Aufgabe“, betont Rademacher.

Starker Spielertrainer mit Marten Franke

Diese stellt sich der HSG in Gestalt des HC Bremen, Nummer 9 der Tabelle, in den Weg. Der Delmenhorster Trainer verweist auf das bislang gute Abschneiden der Hausherren, deren Kopf nach wie vor Spielertrainer Marten Franke ist. Er belegt mit 33 Treffern Rang drei der Torschützenliste (HSG-Leistungsträger Jörn Janßen ist mit 36 Erfolgen Zweiter). „Frankes Kreise müssen wir einengen“, sagt Rademacher. Aber sein Team dürfe sich natürlich nicht nur auf diesen Spieler konzentrieren. So verfüge Bremen auch über schnelle Außen. Rademacher: „Der Kader ist in der Breite gut aufgestellt – besser als im letzten Jahr.“

"Wir sind Außenseiter"

In der vergangenen Saison habe man das Heimspiel „mit Glück“ gewonnen, erinnert der Trainer an das 32:31. In der zweiten Begegnung legte die HSG ein 7:0 vor, ehe man sich am Ende mit 30:30 trennte. „Bremen wird zuhause mit breiter Brust antreten. Wir sind Außenseiter“, sagt Rademacher. Er rechnet nicht damit, dass Torben Sudau, der unter einer Verletzung des Handgelenks leidet („Eine Untersuchung steht noch aus“), mitwirken kann. Ansonsten seien alle Spieler dabei.