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Fußball-Bezirksliga SV Tur Abdin Delmenhorst hat gegen SV Wilhelmshaven schweren Stand

Von Klaus Erdmann | 14.10.2019, 00:10 Uhr

Der SV Tur Abdin Delmenhorst beißt sich die Zähne am SV Wilhelmshaven aus, bei dem ein altbekannter Stürmer im Tor steht.

Der tiefe Boden auf dem Hauptplatz des Stadions hat am Sonntagnachmittag dazu geführt, dass die Spieler der Fußball-Bezirksligisten SV Tur Abdin und SV Wilhelmshaven immer mal wieder ausrutschten. Die Delmenhorster hatten jedoch nicht nur aufgrund des Untergrundes einen schweren Stand, denn sie trafen auf einen starken Gegner, der das Verfolgerduell mit 3:1 (2:0) für sich entschied. „Wilhelmshaven hat eine gute Leistung abgeliefert und verdient gewonnen“, stellte Tur Abdins Cheftrainer Andree Höttges nach der Partie fest. In der ersten Halbzeit, so der Coach, sei seine Mannschaft gedanklich zu langsam gewesen.

Der Gast ging von Beginn an clever zu Werke, kontrollierte das Geschehen und ließ nicht viel zu. In der 21. Minute brachte Gerard Gräßner den SVW nach exaktem Zuspiel von Ercan Karavul in Führung. Wilhelmshaven erhöhte den Druck und die Platzherren wirkten verunsichert. Nach einem Zweikampf zwischen Daniel Karli und Sascha Abraham entschied Schiedsrichter Pascal Gebken auf Strafstoß, den Hugo Magouhi zum Wilhelmshavener 2:0 nutzte (29.). Vier Minuten später parierte Tur Abdins Torwart Jens Dekarski einen Schuss von Magouhi.

Handspiel nicht geahndet

In der 62. Minute sorgte Dennis Thüroff mit einem satten 16-Meter-Schuss für das 1:2 und neue Hoffnungen. Andreas Lorer, einst in Diensten des SV Tur Abdin, war machtlos. Der Feldspieler stand zwischen den Pfosten, da dem Gast zwei Schlussleute fehlten. Abdin erarbeitete sich ein Übergewicht, aber der Kontrahent blieb gefährlich. In der 69. Minute unterlief dem Wilhelmshavener Abwehrchef Christoph Lange ein Handspiel, doch der Unparteiische ahndete es nicht. Das 1:3 durch Marius Preisinger, der einen sehenswerten Angriff erfolgreich abschloss, bedeutete in der 80. Minute die Vorentscheidung. Erwähnenswert ist noch, dass der eingewechselte Düsternorter Johannes Artan die Latte traf (87.) und Magouhi eine Minute später nach einem Revanchefoul Rot sah.

Nach der Pause, betonte Höttges, sei seine Mannschaft besser gewesen als während der ersten Halbzeit. Und: „Wir müssen uns auf solche Gegner anders einstellen.“