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1. Fußball-Kreisklasse FC Hude II feiert als Tabellenführer den zehnten Saisonsieg

Von Andreas Bahlmann | 17.10.2019, 17:35 Uhr

Die Fußballer des FC Hude II dominieren weiter die 1. Kreisklasse. Am Mittwochabend siegten die Gastgeber mit 5:3 gegen den TuS Heidkrug II und feierten bereits ihren zehnten Saisonsieg.

FC Hude II : TuS Heidkrug II 5:3. FC-Trainer Bengin Barispek war nach dem zehnten Saisonsieg und gefestigter Tabellenführung nur bedingt zufrieden: „Die Gegentore ärgern mich. Das ging viel zu leicht gegen uns. In der zweiten Halbzeit lief es, da haben wir gut gespielt.“ Die Huder hatten Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen, weil die Gäste einen druckvollen Start erwischten und durch Igor Harkovski in der 14. Minute die Führung vorlegten. Doch der Rückstand weckte die noch lahmenden Lebensgeister des Heimteams. Oliver Giehl (16.) und Alexander Schmidt (23.) drehten mit ihren Toren zum 2:1 den Spielstand. Aber die Heidkruger antworteten prompt mit dem Ausgleich. Florian Bußmann erzielte das 2:2 (24.) für den TuS. Hudes Trainergespann Barispek und Jacek Pienacek forderte an der Seitenlinie lautstark mehr Konzentration und die Mannschaft lieferte. Mit einem Doppelschlag sorgten Dominic Brumund (29.) und Benjamin Westermann (31.) für die erneute Führung zum 4:2.

In der 44. Minute vergab Westermann dann die große Chance zur Vorentscheidung, als er einen Strafstoß weit über das Heidkruger Tor und sogar über den Fangzaun hinwegdrosch. Zuvor hatte nach einem Foul im Strafraum an Philipp Brumund, der Unparteiische den Hudern einen Elfmeter zugesprochen. Der verschossene Elfer hielt die Heidkruger weiter im Spiel und sie nutzten nach dem Seitenwechsel ihre Chance. Marvin Kuchenbuch gelang in der 50. Minute der Anschlusstreffer zum 4:3. Die Huder ließen sich dadurch nicht verunsichern, sondern setzten selbstbewusst auf Ergebnisverwaltung. Die TuS-Mannschaft ging ins Risiko und warf alles nach vorne, aber die Huder Defensive agierte von nun an mit großer Cleverness.

Als die Offensivbemühungen der Gäste etwas erlahmten, zog Hude das Tempo an und zwang den Gegner durch kompromissloses Attackieren zu Fehlern im Spielaufbau. Nach einer Balleroberung wurde das Spielgerät schnell quergelegt und präzise auf Lutz Weigang durchgesteckt. Er vollstreckte eiskalt zum 5:3 (70.). Dieses Tor zog der Heidkruger Zweiten den Stöpsel, auch wenn die Gästemannschaft noch bis zum Abpfiff dranblieb. Aber die Luft war raus, die Partie war entschieden. Thilo Mysegaes, der für den Heidkruger Trainer Reiner Sternberg eingesprungen war, hatte sich mehr ausgerechnet: „Wir führen mit 1:0 und bekommen dann auf vier Diagonalbälle keinen Zugriff und liegen zurück. Nach dem 4:3 hat Hude das gut gemacht und stark gespielt.“