Ein Angebot der NOZ

Fußball-Bezirkspokal VfL Wildeshausen feiert lockeren 8:0-Sieg in Ganderkesee

Von Klaus Erdmann | 29.07.2019, 00:30 Uhr

Der Landesligist VfL Wildeshausen hat den Kreisligisten TSV Ganderkesee am Sonntag im Fußball-Bezirkspokal klar mit 8:0 besiegt. Damit steht der VfL in der zweiten Runde.

Marcel Bragula, Trainer des Landesliga-Aufsteigers VfL Wildeshausen, und Stephan Schüttel, Coach des Kreisligisten TSV Ganderkesee, waren sich einig: Das 8:0 (4:0) mit dem sich der VfL im ersten Durchgang des Pokalwettbewerbs auf Bezirksebene beim Kreispokalsieger TSV behauptete, entsprach dem Verlauf des Spiels. In der zweiten Runde stellen sich die Wildeshauser am Mittwoch, 7. August, 19 Uhr, beim Bezirksligisten FC Hude vor.

Bemerkenswert: Mit Elias Schröder, Michael Eberle, Lennart Feldhus (verwandelte in der 71. Minute einen an Alexander Dreher verursachten Strafstoß) und Maximilian Seidel teilten sich vier Torschützen die Ausbeute brüderlich.

„Wir waren in allen Belangen überlegen und haben nur eine Chance zugelassen“, berichtete Bragula, dessen Mannschaft, die in den letzten drei Spielen 23 Tore erzielte, zweimal Aluminium traf. Aber man müsse das Ergebnis richtig einordnen und jetzt den Hebel umlegen. „Wir wissen, was auf uns zukommt“, betonte der Coach, dem drei Stammspieler nicht zur Verfügung standen.

Bringt eine solch einseitige Begegnung Erkenntnisse? „Ja“, antwortete Bragula. „Eine Erkenntnis ist, dass der 18-jährige Elias Schröder, den ich langsam heranführen wollte, fester Bestandteil des Kaders und nah an der Startelf ist.“ Schröder erzielte in den letzten drei Begegnungen fünf Treffer. Als er hörte, dass Hude der nächste Pokalgegner ist, sagte Bragula: „Dann fahren wir eben nach Hude. Wir sind Favorit, aber der FC Hude ist ein guter Bezirksligist.“

„Wildeshausen hat die Tore, von denen zwei, drei vermeidbar waren, gut rausgespielt. Diese Mannschaft spielt nicht umsonst in der Landesliga“, lobte Schüttel. Sein Team sei anfangs nervös gewesen. In den letzten 20 Minuten habe sich der TSV mehr Räume erobert und den Ball laufen lassen. „Das stimmt mich positiv“, sagte Schüttel.