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Abstimmung über Kunstrasenplatz Delmenhorster SPD reicht neuen Antrag ein

Von Henrik Schaper | 01.07.2019, 22:00 Uhr

Die Gruppe SPD&Partner hat einen Antrag beim Rat der Stadt Delmenhorst eingereicht. Dieser sieht einen Hybridrasen- anstatt eines Kunstrasenplatzes vor.

Kurz vor der entscheidenden Ratssitzung am Mittwoch, bei der das Thema Kunstrasenplatz auf der Tagesordnung steht, hat die Gruppe SPD&Partner noch einen Antrag gestellt. Dieser lautet zusammengefasst: Hybridrasenplatz statt Kunstrasen von den Vereinen für die Vereine. Eingereicht wurde er von Bettina Oestermann (SPD). Der Antrag sieht vor, dass die Stadtverwaltung die Kosten für einen Hybridrasenplatz für Fußballer und andere Sportler ermitteln und dem Fachausschuss bis zu den Haushaltsberatungen für 2020 vorlegen soll. Vorteile eines Hybridrasens sei die deutlich längere Haltbarkeit gegenüber einem Kunstrasen. Zudem sei die Verletzungsgefahr geringer, heißt es in dem Antrag.

Bundesligavereine nutzen Hybridrasen

Bundesligavereine wie Bayern München oder Werder Bremen hätten daher seit 2016 damit begonnen, ihre Kunstrasen- durch Hybridrasenplätze zu ersetzen. Ein Argument der Gruppe SPD&Partner: Auch Sportler und Sportlerinnen anderer Sportarten, wie die Leichtathleten, könnten den Hybridrasen nutzen. Außerdem seien die Kosten für einen Hybridrasen gegenüber Kunstrasen nur etwa halb so hoch. So könne man für das identische Finanzvolumen eines Kunstrasenplatzes zwei Hybridrasenplätze schaffen.