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Streetdance Contest am Samstag Delmenhorster Mammutevent mit familiärem Charme

Von Henrik Schaper | 23.05.2019, 12:36 Uhr

Der 12. Delmenhorster Streetdance Contest an diesem Samstag, 25. Mai, in der Stadtbadhalle ist wieder eine absolute Großveranstaltung.

Turnierstart für elf Stunden Tanzspektakel ist um 9.45 Uhr.

Allein das gastgebende Tanzsportzentrum Delmenhorst (TSZ) tritt mit fünf Formationen an. In der Kategorie Kids startet „Choice“, frischgebackener Norddeutscher Meister Hip Hop der DTHO (wir berichteten), um 9.50 Uhr. Die Formation „Real Talk“, die in der Kategorie Juniors I an den Start geht, tanzt in der Vorrunde um 11 Uhr. Um 14.15 Uhr wird es für „TRC“ (Juniors II) Ernst. Bei den Adults schickt das TSZ gleich zwei Formation ins Rennen. Vorjahressieger „Solid“ ist um 16.05 Uhr das erste Mal auf der Tanzfläche, bevor „Exhale“ um 17 Uhr seine Choreo zeigt.

„Die Zeitangaben sind allerdings sehr vage“, betont TSZ-Pressesprecherin Andrea Kriesten – Verzögerungen gehören zum Turnier. Im Rahmenprogramm werden dazu noch der „TSZ Streetdance-Club 1-5“ sowie die Freestyle-Gruppe „SEAsonZ“ auftreten.

Zehnköpfiges Organisationsteam

Mehr Informationen:

Zur Sache

08.30 Uhr: Einlass09.30 Uhr: Begrüßung09.45 Uhr: VorrundeMini-Kids / Kids10.30 Uhr: VorrundeJuniors I11.15 Uhr: Kleines FinaleKids11.30 Uhr: Großes FinaleMini-Kids / Kids12.00 Uhr: ShowTSZ-Streetdance-Club12.10 Uhr: Pause12.30 Uhr: SiegerehrungMini-Kids / Kids13.00 Uhr: Kleines FinaleJuniors I13.30 Uhr: Großes FinaleJuniors I14.00 Uhr: VorrundeJuniors II14.45 Uhr: SiegerehrungJuniors I15.15 Uhr: ShowTSZ-Seasonz15.25 Uhr: Pause15.45 Uhr: VorrundeAdults17.15 Uhr: Kleines FinaleJuniors II17.45 Uhr: Kleines FinaleAdults18.30 Uhr: Großes FinaleJuniors II19.00 Uhr: Großes FinaleAdults19.45 Uhr: SiegerehrungJuniors II20.15 Uhr: SiegerehrungAdults21.00 Uhr: EndeEinteilung der AltersklassenMini-Kids: bis neun Jahre, Kids: zehn bis zwölf Jahre, Juniors I: 13-15 Jahre: Juniors II: 16-18 Jahre, Adults: ab 19 Jahre

Seit Oktober arbeitet ein zehnköpfiges Organisationsteam an der zwölften Auflage des Streetdance Contests. Nachdem der Termin feststand, der möglichst nicht mit anderen Meisterschaften kollidieren sollte, galt es nach und nach die einzelnen Baustellen abzuarbeiten. Besonders freuen sich die Ehrenamtlichen über die schnellen Zusagen der Formationen, die immerhin aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen anreisen. Elisabeth Vosseler, ehemalige Vorsitzende: „Die Gruppen aus Schwerin kommen seit zwölf Jahren.“

Zurück zum Sportlichen. „Wir haben eine ziemlich gute Jury dabei“, versprach Andrea Kriesten beim Pressegespräch. Die fünf Jungs seien in der Szene sehr bekannt. Leo Benke reist aus Osnabrück zum Contest. Seine Vita: ein eigenes Tanzstudio „FrontRow Studio“ plus diverse Titel während seiner aktiven Zeit. Der Hamburger Paul Kepinski unterrichtete unter anderem schon am Millenium Dance Complex in Los Angeles. Jan Kriegelsteiner aus Kassel ist mehrfacher Deutscher Meister mit Duo und Formation in den Verbänden TAF Germany und IVM. Philip Rybe, Hannover, ist Teil der in der Szene bekannten Crew „Who Cares?“, die bereits mehrere Titel einheimsen konnte. Zuletzt der Bremerhavener Feriz Sula. Er ist zweifacher Vizeweltmeister, mehrfacher Deutscher Meister sowie Teilnehmer und Trainer der Pro-Sieben-Sendung „Got to dance“.

Ergebnisse auch auf Instagram

Die Moderation übernehmen Sabine Wittenfeld und erstmals Moustafa Zein. Der 21-jährige Vorsitzende des TSZ Delmenhorst freut sich riesig auf seine Premiere am Mikrofon. Auch in den sozialen Medien wird der Streetdance Contest vertreten sein. So sind die Ergebnisse unter anderem auf Instagram zu sehen.

Für die meisten Formationen gilt, dass sie in Delmenhorst zum Anfang der Saison erstmal ihre Choreos ausprobieren wollen. Maren Bollwerk, verantwortlich für Event und Orga-Leitung: „Sie wollen eine erste Duftmarke setzen.“ Die Besonderheit im Regelwerk des Streetdance Contests: Beim Alterslimit müssen 80 Prozent der Tänzer einer Formation am Turniertag dieses erreicht haben. 20 Prozent dürfen älter sein.

Thorsten Meyer gerät beim Gedanken an Samstag regelrecht ins Schwärmen: „Wir sind eindeutig der familiärste Contest. Da bekomme ich in einigen Momenten schon mal Pipi in die Augen.“ Zusammen mit Maren Bollwerk ist er von Anfang an im Orgateam des Streetdance Contests dabei. Die Anforderungen und das Niveau haben sich stark geändert. Meyer: „Anfangs waren auch mal Jugendhäuser wie das Jugendhaus Villa dabei.“ Diese Zeiten seien allerdings vorbei. Was sich aber nicht geändert habe, ist das ehrenamtliche Engagement im TSZ. „Das sind größenteils Muttis. Die Vereinsarbeit ist sehr rührig“, lobt Thorsten Meyer. Für die knapp 800 Tänzer liegt der Schwerpunkt aber natürlich voll auf der Tanzfläche.