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Tischtennis-Verbandsliga Männer TV Hude bezwingt die SF Oesede II mühelos mit 9:1

Von Andreas Giehl | 17.02.2019, 16:52 Uhr

Die Verbandsliga-Tischtennisspieler des TV Hude I haben im Heimspiel gegen die Sportfreunde Oesede II nichts anbrennen lassen.

Die Verbandsliga-Tischtennisspieler des TV Hude I haben ihr Heimspiel gegen die Sportfreunde Oesede II ganz souverän gewonnen. Gegen das abgeschlagene Schlusslicht kam der Tabellenzweite in der heimischen Hoheluchthalle zu einem lockeren 9:1. Damit behält der Turnverein seinen eingeschlagenen Kurs in Richtung "Vizemeisterschaft" bei.

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Lingenau/Oestmann – Muschak/Kurbegovic 11:6, 8:11, 7:11, 11:8, 11:8; Henke/Meyer – N. Koch-Hartke/Knoop 11:6, 12:10, 11:2; Schrader/Dimitriou – Hellmann/M. Koch-Hartke 11:9, 8:11, 11:8, 11:5; Henke – Kurbegovic 11:8, 11:9, 2:11, 11:9; Lingenau – Muschak 11:9, 11:7, 11:4; Meyer – N. Koch-Hartke 11:9, 11:9, 11:8; Schrader – Hellmann 7:11, 17:15, 5:11, 4:11; Oestmann – Knoop 11:6, 11:9, 12:10; Dimitriou – M. Koch-Hartke 11:6, 11:9, 3:11, 11:8; Henke – Muschak 11:8, 11:9, 10:12, 9:11, 11:7.

Das TVH-Team rüstet sich mit Siegen über die Kellerkinder für die "Wochen der Wahrheit". Nachdem es schon im Auftaktspiel der Rückrunde 2018/19 die Vereinskollegen von Hude II (9:5) und in der Vorwoche den MTV Jever II (9:1) "an der kurzen Leine hielt", war am Samstag auch die personell geschwächte Oeseder Regionalliga-Reserve (ohne ihre Spitzenspieler Jonathan Habekost und Fynn Pörtner) kein Maßstab. Die Huder benötigten nur etwas mehr als zwei Stunden, um den designierten Absteiger in die Schranken zu weisen. Der Sieg fiel mit 9:1 standesgemäß aus. Die Huder (19:5 Punkte) bleiben damit hinter Spitzenreiter Oldenburger TB (21:1) mit leichtem Vorsprung auf die Verfolger Tabellenzweiter.

Das Heimspiel des TVH gegen den krassen Außenseiter stieß bei den Zuschauern auf wenig Interesse. Nur rund eine Handvoll Huder Tischtennisfans wohnten dem ungleichen Duell bei. Der Tabellenletzte mühte sich redlich, hatte den Hausherren aber zu keiner Phase etwas entgegenzusetzen.

Jonas Schrader verabschiedet sich für sechs Monate nach Südkorea

Bei seiner Begrüßungsrede gab Felix Lingenau stellvertretend für die Mannschaft dem Teamkollegen Jonas Schrader die besten Wünsche für seine anstehende Reise nach Südkorea mit auf dem Weg. Für die Nummer sechs war es der letzte Einsatz im TVH-Trikot in dieser Saison. "Für den Rest muss ich der Mannschaft aus der Ferne die Daumen drücken. Ich werde natürlich versuchen, die Spiele über Handy oder das Internet zu verfolgen. Auch wenn das bei acht Stunden Zeitunterschied nicht so einfach wird", gab Schrader mit einem Augenzwinkern zu Protokoll.

In Korea wird sich Schrader sechs Monate lang intensiv seinem Wirtschaftsstudium widmen. Dass er sein Team nun nicht mehr aktiv unterstützen kann, bedauert er. Denn der TV Hude hat für den Mai noch die reizvolle Oberliga-Aufstiegsrunde im Hinterkopf. Zu dieser käme es, wenn die Mannschaft den zweiten Platz bis zum Saisonende hält. "Ich glaube, die Jungs werden das auch ohne mich schaffen. Wir haben im Verein schließlich viele gute Ersatzspieler. Andersherum freue ich mich sehr darauf, in Südkorea nun eine andere Kultur, Lebensart und Menschen kennenzulernen. Auf jeden Fall werde ich meine Tischtennisschläger in den Koffer packen. Ob ich dann dort tatsächlich zum Spielen komme, das wird man sehen", so Schrader. Dass ausgerechnet er im Einzel gegen Oesedes Routinier Gunnar Hellmann zum einzigen Punktelieferanten der Gäste avancierte, rief den flapsigen Kommentar seiner Kameraden "Jonas war gedanklich schon in Südkorea" hervor. Kein Problem. Denn nach neun schnellen Erfolgen saßen im Anschluss trotzdem alle pünktlich bei Pizza zum Fußball-Bundesligaspiel von Werder Bremen bei Hertha BSC Berlin (1:1) vor dem Fernseher.