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1. Fußball-Kreisklasse Warum Mete Döner beim VfL Wildeshausen anheuert

Von Daniel Niebuhr | 22.04.2019, 11:45 Uhr

Mete Döner übernimmt den VfL Wildeshausen II, wo man schon von ihm schwärmt und Verstärkungen in Aussicht stellt.

Kreisliga-Aufsteiger VfL Wildeshausen II hat die Trainerfrage geklärt. Für Andree Höttges, der zum Fußball-Bezirksligisten SV Tur Abdin wechselt, sitzt in der kommenden Saison Mete Döner auf der Bank. Der 39-Jährige hatte zuletzt Rot-Weiß Hürriyet in die Kreisliga geführt, war dann aber nach einigen Undiszipliniertheiten in der Mannschaft während der aktuellen Hinrunde zurückgetreten. "Ich wollte gerne wieder eine Mannschaft trainieren. Zur Winterpause lagen bereits mehrere Angebote vor", sagt Döner.

Dass er nun in die Kreisstadt geht, hat auch Marcel Bragula zu verantworten, der dort als Coach mit der ersten Mannschaft vor dem Aufstieg in die Landesliga steht. "Mir gefiel die Art Fußball, die Metes Mannschaften spielen. Mete war immer in der Lage, die Gemüter zu beruhigen, wenn es mal etwas hitziger wurde", erklärt Bragula, warum sein Verein Döner ansprach. "Er arbeitet gern mit jungen Spielern aus dem Nachwuchsbereich zusammen und fördert sie. Abgesehen von seiner unbestrittenen sportlichen Kompetenz schätze ich ihn auch sehr als Mensch.“

50 Spieler für Erste und Zweite zusammen

Döner kann bei der Wildeshauser Reserve, die die 1. Kreisklasse souverän anführt, auch wieder auf die bewährte Zusammenarbeit mit seinem ehemaligen Assistenten Halil Ocak setzen: „Halil war zuletzt als Co-Trainer beim TSV Ippener, bis zum Kreisliga-Rückzug. Er verfügt über große sportliche Kompetenz", sagt Döner. "Er wird als Co-Trainer den Fitnessbereich übernehmen und könnte auch mal zur Not einspringen, wenn ich beruflich verhindert sein sollte.“ Der Verein stellte dem neuen Trainer auch Neuzugänge in Aussicht. "Die zweite Herren wird auf jeden Fall verstärkt", sagt Bragula: „Wir sehen uns schon um. Aus unserer A-Jugend werden wir zwei oder drei Spieler in Metes Kader hochziehen." Auch aus der ersten Mannschaft sollen Spieler in die Reserve kommen. Für beide Teams zusammen ist ein Aufgebot von 50 Spielern das Ziel, wie Bragula erklärt. Döner schwärmt schon einmal: "Das ist ein cooler Verein. Die Rahmenbedingungen sind top." Bragula schränkt da lieber ein: "Für echte Top-Bedingungen fehlt uns hier aber noch ein Kunstrasen. Vielleicht kommt das ja noch."