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Tischtennis-Verbandsliga Männer TV Hude II verschafft sich Planungssicherheit

Von Andreas Giehl | 13.05.2019, 13:10 Uhr

Die Tischtennisspieler des TV Hude II werden auch in der Saison 2018/19 in der Verbandsliga antreten. Sie gewannen ein spannendes Relegationsspiel gegen den ESV Lüneburg.

Die zweite Männermannschaft des TV Hude hat für die Saison 2019/20 Planungssicherheit. Den Tischtennisspielern ist am Sonntag ein 9:7-Heimsieg im Abstiegsrelegationsspiel gegen den ESV Lüneburg gelungen. Damit sicherten sie sich den Verbleib in der Verbandsliga.

Huder sind vor allem erleichtert

Die Huder schraubten mit dem knappen Erfolg im Relegationsspiel den Deckel auf eine ereignisreiche Serie 2018/2019. Eigentlich war nach dem Abstieg vor zwölf Monaten für die tiefere Landesliga geplant worden. Doch aufgrund des freiwilligen Rückzugs der SpVgg Oldendorf erhielt die TVH-Reserve eine neue Chance. Mit dem 9:7 gegen den ESV Lüneburg wurde diese mit etwas Verspätung genutzt. Den Huder Akteuren war nach den rund vier Stunden "Kampf und Krampf" gegen den ESV Lüneburg mehr die Erleichterung, als die ganz große Freude aus den Gesichtern abzulesen. Denn es war kein Tischtennis-Augenschmaus, den die Gastgeber im Ausscheidungsspiel ihren Anhängern geboten hatten. Ihnen war anzumerken, dass sie diese Partie nicht wollten, weil sie in der zurückliegenden Saison hätte vermieden werden können. Außerdem gilt, dass beide Mannschaften mit hoher Wahrscheinlichkeit in der kommenden Spielzeit Verbandsligisten sind. Denn ein freiwilliger Rückzug eines höherklassigen Vereins in die Verbandsliga Nord – die letzte Unwägbarkeit – zeichnet sich nicht ab.

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Oestmann/Stüber – Storck/Könnecke 11:3, 11:7, 11:9; Krabbe/Krabbe – Rathmann/Elvers 8:11, 2:11, 11:4, 5:11; Scherf/Dreier – Hinrichs/Bomblat 7:11, 11:8, 11:8, 10:12, 8:11; Oestmann – Storck 11:6, 11:5, 11:9; Stüber – Rathmann 11:3, 13:11, 6:11, 8:11, 5:11; K. Krabbe – Hinrichs 11:4, 12:10, 5:11, 11:4; Scherf – Elvers 4:11, 5:11, 11:6, 7:11; F. Dreier – Könnecke 11:6, 5:11, 11:7, 11:4; F. Krabbe – Bomblat 15:13, 6:11, 9:11, 11:9, 11:8; Oestmann – Rathmann 4:11, 8:11, 2:11; Stüber – Storck 8:11, 8:11, 11:9, 11:3; 11:7; K. Krabbe – Elvers 11:5, 9:11, 11:8, 7:11, 5:11; Scherf – Hinrichs 9:11, 11:7, 6:11, 12:10, 11:9; Dreier – Bomblat 11:9, 10:12, 11:6, 11:5; F. Krabbe – Könnecke 7:11, 11:6, 9:11, 7:11; Oestmann/Stüber – Rathmann/Elvers 5:11, 11:8, 5:11, 11:7, 11:7.

Satzgewinn im Schlussdoppel macht Klassenerhalt des TVH perfekt

So hatten die Huder außer gegen motivierte Gegnern in erster Linie mit der Wettkampfpause von fünf Wochen seit dem letzten Punkspiel und dem inneren Schweinehund zu kämpfen, um die geforderte Topleistung abzurufen. Das schafften sie nicht immer. Daher ging die Partie ins Schlussdoppel. Dort fiel die Entscheidung schon in Satz zwei, als den Hudern Finn Oestmann und Marco Stüber gegen Florian Rathmann und Lars Elvers der Punkt zum umjubelten 11:8 glückte. Damit stand fest: Ein 8:8 reicht aufgrund des etwas besseren Satzverhältnisses zum Klassenerhalt. Die TVH-Spieler gewannen das Match schließlich mit 3:2 und machten so auch den Gesamtsieg perfekt.

TV Hude hofft auf Verbleib von ambitionierten Spielern

"Wir mussten vorher, dass der ESV im vorderen Paarkreuz in Florian Rathmann und in der Mitte in Lars Elvers über zwei sehr starke Spieler verfügt. Gegen die sind wir dann tatsächlich leer ausgegangen. Dafür haben wir die übrigen Einzel fast alle gewonnen und somit den Spieß umgedreht", erklärte Oestmann. Trotzdem gab es kleinere Schönheitsfehler. Zum Beispiel den Verlust des sichergeglaubten Punkts des dritten Huder Doppels Sören Dreier und Dietmar Scherf. Das war am Ende aber egal: Der TV Hude II kämpft ein weiteres Jahr in der Verbandsliga um Punkte, wodurch auch die Chancen auf den Verbleib ambitionierter Spieler wie Oestmann und Dreier gestiegen sind.