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Fußball-Oberliga SV Atlas Delmenhorst empfängt Eintracht Braunschweig II

Von Lars Pingel | 12.04.2019, 19:41 Uhr

Der Tabellendritte der Fußball-Oberliga kommt ins Stadion an der Düsternortstraße: Der SV Atlas Delmenhorst empfängt dort an diesem Samstag Eintracht Braunschweig II.

Der erste Absteiger aus der Fußball-Oberliga steht bereits fest – er kommt an diesem Samstag als Tabellendritter ins Stadion an der Düsternortstraße. Der dort beheimatete SV Atlas Delmenhorst trifft ab 16 Uhr auf die U23-Mannschaft von Eintracht Braunschweig, die, wie der Verein Ende März bekannt gegeben hatte, nach der Saison 2018/2019 abgemeldet wird. "Das ist eine Hausnummer", sagt SVA-Trainer Olaf Blancke über das Gästeteam, das seit der Veröffentlichung des Rückzugs drei Siege aus drei Spielen eingefahren hat. "Vor der Mannschaft und dem Trainer kann man nur den Hut ziehen, dass sie das so hinkriegen. Das ist schwierig", lobt der Atlas-Coach.

Mindestens acht Atlas-Spieler fehlen

Jeden Gedanken, dass sie die Saison austrudeln lassen, haben die Braunschweiger also bereits vertrieben. "Die Mannschaft ist spielerisch stark, in der Offensive sehr schnell und steht kompakt in der Abwehr", erklärt Blancke und folgert: "Das ist eine Truppe, die wir bearbeiten müssen. Ziel muss es sein, die Räume eng zu machen." Den Versuch, dies gewinnbringend umzusetzen, muss er mit einem noch kleineren Kader angehen, als in der Partie beim MTV Gifhorn am zurückliegenden Sonntag, in der die Delmenhorster mit einem 2:0 den ersten Sieg des Jahres 2019 geholt hatten. Thomas Mutlu fing sich dort seine fünfte gelbe Karte ein und ist daher gesperrt. Nick Köster (krank) und Ersatztorwart David Lohmann (Muskelverletzung) verlängerten die Verletztenliste, auf der schon Julian Harings, Jannik Vollmer, Steven Müller-Rautenberg, Thore Sikken und Stefan Bruns standen. Gefährdet ist, erklärt Blancke, der Einsatz von Keisuke Morikami und Musa Karli. "Dann wird es auf der Bank ein bisschen dünn", sagt der SVA-Trainer, "aber das hilft nichts." Und Bange machen gilt deshalb auch nicht: "Ich bin ganz weit davon entfernt zu sagen, dass wir chancenlos sind", bestätigt Blancke:

„"Wir haben genug Qualität auf dem Platz, um ordentlich dagegenhalten zu können."“

Der Erfolg in Gifhorn habe der Mannschaft gut getan, sagt Blancke: "Im Training war zu merken, dass alle ein bisschen freier waren. Es ist ein wenig Druck abgefallen." Auch das nährt seine Zuversicht.

Eintracht-Trainer Deniz Dogan ist optimistisch

Eintracht-Trainer Deniz Dogan warnt auf der Internetseite seines Vereins vor Atlas, das mit seinen 32 Zählern (Tabellenplatz acht) neun Punkte weniger gesammelt hat als seine Mannschaft. Auch der 4:1-Erfolg im ersten Vergleich sei kein Maßstab. "Trotz des deutlichen Ergebnisses aus dem Hinspiel wird es kein Selbstläufer", sagt Dogan. Er ist optimistisch, dass seine Spieler die Partie nicht auf die leichte Schulter nehmen: "Wir wollen die Spannung immer hochhalten und bisher gehen die Jungs trotz der Umstände den Weg konsequent mit. Wir wollen unsere spielerischen Mittel einsetzen und mit unseren Fähigkeiten dieses Spiel gewinnen."