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Fußball-Kreispokal 2018/19 TSV Ganderkesee und TuS Heidkrug erreichen das Finale

Von Klaus Erdmann | 02.05.2019, 12:18 Uhr

Die Finalisten im Pokal-Wettbewerb 2018/19 im Fußball-Kreis Oldenburg-Land/Delmenhorst stehen fest: Es sind der TSV Ganderkesee und der TuS Heidkrug.

Die Fußballer des TSV Ganderkesee und des TuS Heidkrug stehen sich in Wardenburg im Endspiel des Pokalwettbewerbs auf Kreisebene gegenüber. Die TSVer haben sich am gestrigen Mittwoch für eine Aufholjagd belohnt und behaupteten sich beim TuS Hasbergen mit 7:6 nach Entscheidungsschießen. Das zweite Treffen zweier Kreisligisten entschied Spitzenreiter TuS Heidkrug bei RW Hürriyet mit 2:1 zu seinen Gunsten.

Ganderkesee macht 0:3-Rückstand wett

TuS Hasbergen - TSV Ganderkesee 6:7 n. E. (3:0, 3:3). Der TuS drehte anfangs mächtig auf und führte schnell mit 3:0. Jonas Schröder (8.) und Jakob Korfmann (9., 13.) erzielten die Treffer. Der Gast wirkte unkonzentriert und ließ dem Gegner zuviel Platz. In der 18. Minute parierte TuS-Keeper Lennart Bonk glänzend. In der Schlussphase der ersten Hälfte schlich sich Hektik ein – auch bei den Hasbergern, die mit 3:0 führten.

Nach Wiederanpfiff setzte Ganderkesee den TuS wie erwartet unter Druck. Bjarne Walkenhorst gelang das erste TSV-Tor (53.). Benny Latwesen verwandelte einen von Korfmann an Walkenhorst verursachten Elfmeter zum 2:3 (59.). In der 70. Minute traf Ganderkesees Fabian Mucker mit einem Freistoß den Pfosten. Nach einer Mucker-Ecke führte ein Kopfball-Eigentor von Korfmann zum 3:3 (78.).

Beim Entscheidungsschießen trafen Latwesen, Marc Rässler, Byron Lee Garcia und Dennis Hasselberg für den TSV sowie Cem Oflazoglu, Korfmann und Jonas Müller für den TuS. Bonk hielt gegen Jordan Porath und Mucker. Patrick Nowag, Sascha Albrecht und Jonas Schröder (alle TuS) verfehlten das Ziel.

Stephan Schüttel, Coach des TSV : „Die Spieler haben anfangs gepennt. Wir haben in der Pause die richtigen Worte gefunden und die Mannschaft hat es verdientermaßen geschafft.“ Tim Müller, Trainer des TuS:

„Wir wussten zur Pause, dass es ein schweres Spiel wird. Ganderkesee hatte nichts zu verlieren. Beim Stand von 3:1 hätten wir einen Elfmeter bekommen müssen.“

Heidkrug hat ein Chancen-Plus

RW Hürriyet - TuS Heidkrug 1:2 (0:1). „Aufgrund der Chancen hätten wir zur Pause mit 5:0 führen müssen“, betonte Heidkrufs Trainer Selim Karaca. Durch Luca Reinhold, der Mitte der ersten Halbzeit nach einer Ecke traf, hieß es jedoch „nur“ 1:0. Im Anschluss an einen Freistoß gelang dem eingewechselten Marin Demir das 2:0 (80.). Den Schlusspunkt unter das 1:2 setzte Enes Külünk mit einem 20-Meter-Schuss in den Winkel (90. +5). Hürriyets Berat Uyar sah wegen angeblicher Beleidigung die Rote Karte (79.). Ferner zeigte Nico Menke (TV Munderloh) RWH-Torwart Dennis Rülling, der sich nach dem Schlusspfiff mit Nachdruck beschwerte, Gelb-Rot.

RWH-Trainer Murat Turan: „Aufgrund der zweiten Halbzeit hätten wir ein Unentschieden verdient gehabt, aber Heidkrug besaß ein Chancen-Plus.“ Mit Menkes Leistung zeigte er sich nicht einverstanden: „Er hat die klare Linie verloren.“ Karaca sagte: „Die erste Halbzeit ging klar an uns, die zweite leicht an Hürriyet. Unser Sieg ist verdient.“