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Handball-Verbandsliga Männer TV Neerstedt ist beim TuS Haren chancenlos

Von Heinz Quahs | 05.05.2019, 13:32 Uhr

Die Verbandsliga-Handballer haben ihr vorletztes Spiel der Saison 2018/19 verloren. Sie waren beim TuS Haren chancenlos.

Die Verbandsliga-Handballer des TV Neerstedt werden in der Abschlusstabelle der Saison 2018/19 den dritten Tabellenplatz belegen. Das stand schon vor ihrem Gastspiel beim TuS Haren fest. TVN-Trainer Björn Wolken nahm die 20:28 (9:16)-Niederlage dann auch gelassen hin. „Bevor man hier gewinnt, sollte man lieber Lotto spielen, da ist die Chance auf den Gewinn wahrscheinlich größer“, sagte er nach der vorletzten Partie dieser Spielzeit. Die geht für seine Mannschaft mit einem Heimspiel gegen die als Meister feststehende HSG Schwanewede/Neuenkirchen am Samstag, 11. Mai (19.30 Uhr), zu Ende.

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TuS Haren: Jansen, T. Sträche; Büter 3, Drees 3, Everding 4, Geers, Giesen 5, Hunfeld, Mrotzek 5, Robben 3, S. Sträche 5/3. TV Neerstedt: Planck;Achilles, Hoffmann 2, Hollmann, Hübner 1, Kasper 1, Kunz, Reiser 10/4, Marcel Reuter 6, Mirko Reuter.Schiedsrichter: Farhat, Jansen (Dodesheide, Nordhorn).Zeitstrafen: TuS 3 – TVN 5.Siebenmeter: TuS 3/3 – TVN 4/4. Spielfilm: 7:3 (11.), 12:8 (25.), 16:9 (30.) – 19:10 (36.), 27:15 (51.), 28:20.

Neerstedt liegt schon früh klar zurück

Wolken hatte angekündigt, dass sein Team auf einen sehr unbequemen Gegner trifft, der mit allen Mitteln um den Sieg kämpfen würde. Er behielt recht. Am Samstag waren zudem die Emotionen auf der Tribüne sehr groß, einige Mal zu groß. Neerstedt hatte keine Chance, das Spiel zu gewinnen. Mitte der ersten Halbzeit lag das Team bereits mit 5:10 zurück (18.). Es hatte bis dahin einige klare Chancen vergeben. Die nicht immer sattelfeste Abwehr bekam TuS-Spielmacher Stefan Sträche nicht in den Griff. Er lenkte die Angriffe der Gastgeber geschickt, führte sie so auch zu dem 16:9-Pausenvorsprung.

Nach dem Seitenwechsel kam das Spiel der Neerstedter ebenfalls nicht in Schwung. Im Angriff unterliefen ihnen immer wieder einfache Fehler, die vom TuS zu Kontertoren genutzt wurden. Zudem machte sich mit zunehmender Spieldauer der kleine Kader bemerkbar. Es fehlten einige Leistungsträger, Wolken hatte kaum Wechselalternativen. Der Rückstand wuchs bis auf 13:24 an (45.). Erst in der Schlussphase kam der TVN etwas besser auf. „Ich mache den Jungs keinen Vorwurf. Wir werden uns nun auf das letzte Heimspiel konzentrieren und hoffen, dass wir uns vernünftig von unseren Fans verabschieden können.“