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Handball-Landesliga Männer HSG Delmenhorst II empfängt HSG Grüppenbühren/Bookholzberg

Von Heinz Quahs | 18.10.2019, 18:11 Uhr

Nachbarschaftsduell in der Stadionhalle: Die Landesliga-Handballer der HSG Delmenhorst II empfangen die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg.

Die Vorfreude ist groß. Die Landesliga-Handballer der HSG Delmenhorst II haben an diesem Samstag ab 18.30 Uhr ihren Landkreis-Nachbarn HSG Grüppenbühren/Bookholzberg zu Gast. Es ist das erste Punktspiel zwischen Teams aus den beiden Vereinen seit längerer Zeit.

Delmenhorster sind hochmotiviert

HSG-Spieler Jonas Meissner ist recht zuversichtlich, auch wenn seine Mannschaft in den ersten drei Partien der Saison 2019/20 noch keinen Punkt geholt hat. „Wir werden bis auf den beruflich verhinderten Kerry Hoppe mit voller Besetzung antreten können. Alle sind natürlich heiß, dieses Derby zu gewinnen“, sagt er. Sein Optimismus zieht er vor allem aus den guten Leistungen in den Trainingseinheiten.

Der Tabellenstand der Delmenhorster ist auch dem schweren Startprogramm geschuldet. Sie trafen bereits auf die Meisterschaftsanwärter TV Schiffdorf (24:30) und SG Arbergen-Mahndorf (28:37). Schwach war allerdings die Leistung im Auftaktspiel gegen die TS Woltmershausen (31:32). Im Nachbarschaftsduell möchte das Team von Coach Adrian Hoppe am Samstag unbedingt die ersten Zähler erkämpfen.

Spielpraxis fehlt

Stefan Buß, Trainer der Landkreis-HSG, die nach einem 33:27 bei der HSG Schwanewede/Neuenkirchen II am 8. Oktober 5:1 Punkte aufweist, warnt davor, die Gastgeber zu unterschätzen: „Wir müssen uns gegenüber der letzten Begegnung deutlich steigern, wenn wir hier etwas holen wollen. Man wird die Punkte nicht im Vorbeigehen mitnehmen können, sondern es wird eine kompakte und mannschaftlich geschlossene Leistung notwendig sein, um im Derby zu bestehen.“ Nach dem guten Saisonstart könne sein Team aber befreit aufspielen. Norman Lachs, Sönke Dierks und Marcel Typus fehlen darin am Samstag aus privaten Gründen. "Durch die lange Pause fehlt uns genau wie den Delmenhorstern etwas die Spielpraxis. Deshalb bin ich der Meinung, dass die Mannschaft, die den größeren Willen zum Sieg zeigt, die Partie für sich entscheiden wird", sagt Buß.