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Tischtennis-Niedersachsenliga Ü40 Routiniers des TTSC Delmenhorst vom Pech verfolgt

Von Andreas Giehl | 12.02.2020, 13:12 Uhr

Nach den ersten drei Partien in der Niedersachsen-Meisterschaft stehen für die Ü40-Spieler der TTSC Delmenhorst 2:4 Punkte zu Buche. Bitter der Ausfall von Peter Igel.

Zum dritten Mal ist der TTSC 09 Delmenhorst mit seinen Ü40-Routiniers in der Tischtennis-Niedersachsenliga dabei, zum zweiten Mal in Folge ließ der Start dabei einige Wünsche offen. 2:4 Punkte stehen nach den ersten drei Partien zu Buche, damit sind Niedersachsenmeisterschaft und die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft praktisch schon außer Reichweite.

Kurzfristiger Ausfall des Abwehrstrategen

Der TTSC bot zwar durchaus ordentliche Leistungen, litt aber unter dem kurzfristigen Ausfall von Peter Igel. Auch auf dem Abwehrstrategen hatte die Hoffnung geruht, vielleicht dieses Mal über einen Mittelfeldplatz hinaus zu kommen. Aber Schmerzen im Ellenbogen ließen den Einsatz von Igel einfach nicht zu. „Es war dann klar, dass wir gegen die starken Gegner nicht bestehen können“, sagte TTSC-Mannschaftsführer Stephan Thies.

Alle acht mitgereisten Spieler im Einsatz

So entwickelte das TTSC-Team eine neue Strategie: Alle acht mitgereisten Spieler kamen in jeder Partie zum Einsatz. Der erste Gegner, der FC Bennigsen, galt im Vorfeld als schlagbar. Die Delmenhorster ihrerseits boten ihre vermeintlich vier stärksten Cracks im Einzel auf. Die restlichen Akteure beschränkten sich auf die beiden Doppel. So war es nicht verwunderlich, wie Thies einräumt, dass sein Team nach den zwei Auftaktdoppeln zunächst mit 0:2 zurücklag, nach hinten raus aber noch deutlich mit 7:3 gewann.

Der zweite Gegner, der TSV Hagenburg, galt dann als weitaus größeres Kaliber. Hier stellte sich der TTSC genau entgegengesetzt auf. Nach einem sehr spannenden Schlagabtausch unterlagen die 09er etwas unglücklich 4:6. Aufgrund einer Reihe von Fünfsatzspielen lag ein 5:5-Unentschieden im Bereich des Möglichen.

Zum Abschluss gegen den Titelverteidiger

Zum Schluss traf der TTSC mit dem Titelverteidiger MTV Lichtenberg auf den stärksten Gegner im Feld. Der Außenseiter gab alles, konnte ein 3:7 aber nicht verhindern. Es wäre interessant gewesen, die Partie mit Peter Igel auf Delmenhorster Seite zu sehen. „Zumindest hätten wir dann ein Remis holen können. Da bin ich mir sicher. Aber nun haben wir eben 2:4 Punkte und werden am Ende wieder einen Mittelplatz belegen“, sagte Thies.

Viele hochdekorierte Tischtennis-Veteranen

Aber größere Ziele brauchen noch etwas Zeit. Rein sportlich ist das Niveau in der Liga mit vielen hochdekorierten Tischtennis-Veteranen anspruchsvoll. In jedem Fall hat allen TTSC-Spielern der Wettbewerb und das Drumherum wieder riesigen Spaß bereitet. Es wurde mal wieder zum Familientreffen. Schön war das Wiedersehen nach vielen Jahren mit Christian Schröder, der extra mit dem Zug aus Düsseldorf zu den Spielen angereist war. Auch seine inzwischen zwölf Jahre alten Beläge erfüllten noch ihren Dienst.