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1. Fußball-Kreisklasse Hasbergen landet 19. Sieg in Serie – und holt Mikel Kirst

Von Andreas Bahlmann | 18.04.2018, 22:40 Uhr

In der 1. Fußball-Kreisklasse eilt der TuS Hasbergen weiter von Sieg zu Sieg.

Hasbergen - Wüsting 2:0. Erst in der Schlussphase machte Spitzenreiter TuS Hasbergen seinen 19. Sieg im 19. Spiel durch Houssein Hazimeh (78.) und Cem Oflazoglu (84.) perfekt. Wüstings Coach Florian Neumann war trotz der Pleite „hochzufrieden“ mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben dem Tabellenführer lange das Leben schwer gemacht.“ Beide Mannschaften waren in der ersten Halbzeit sehr kompakt gestaffelt und rieben sich in intensiven Mittelfeld-Zweikämpfen auf. In der Nachspielzeit der torlosen ersten Halbzeit sah Michael Kowalski für eine Tätlichkeit glatt Rot (45.+2). Wüsting fand aber auch im Überzahlspiel nicht die geeigneten Mittel, um die sichere TuS-Defensive zu knacken. Hasbergen wartete weiter dagegen geduldig auf seine Chancen – und schlug gegen Spielende eiskalt zu. Hasbergens Lennart Bonk hielt zum neunten Mal in dieser Saison seinen Kasten sauber. Eine beachtliche Leistung, die der Keeper süffisant kommentierte: „Hinten standen wir wie Beton und mir war langweilig.“ Apropos Torwart: Der bezirksliga-erfahrene Mikel Kirst (vorher Baris, Tur Abdin, Heidkrug, Hürriyet, VfB Oldenburg, Delmenhorster TB) hat sich nach seinem Kreuzbandriss dem TuS Hasbergen angeschlossen und saß gegen Wüsting bereits auf der Bank. Der 33-Jährige Kirst ist der Schwager der Kowalski-Brüder.

Wildeshausen II - Tungeln 6:1. Wegen Personalnot spielte Tungeln die erste halbe Stunde nur mit zehn Mann – und lag deshalb bereits durch durch Matthias Hennig (11.), Ole Willms (22.), Brandon-Lee Durano (24.), Marcel Fiedler (26.) und Peter Schlüter (28.) mit 0:5 zurück. Tungeln bemühte sich danach um Schadensbegrenzung. Dem 1:5 durch Darwin Winkler (35.) folgte später noch das Wildeshauser 6:1 durch durch Marcos Cavalcante-Monteiro. „Es war von Anfang an für uns einfach ein gebrauchter Tag“, hakte Tungelns Trainer Jörg Gehrmann die schmerzliche Niederlage ab.