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1. Fußball-Kreisklasse SV Atlas II und TSV Ippener gelassen ins Spitzenspiel

Von Manfred Nolte | 05.11.2015, 21:35 Uhr

In der 1. Fußball-Kreisklasse kommt es an diesem Freitag zum Gipfeltreffen zwischen dem Tabellendritten SV Atlas II und dem Spitzenreiter TSV Ippener. Anpfiff ist um 19.30 Uhr auf dem Sportplatz in Adelheide, wo die Delmenhorster ihre Heimspiele austragen.

Die Trainer Holger Timme (Atlas) und Andreas Lorer (Ippener) gehen entspannt in die Partie. „Wir haben den Aufstieg nicht als Saisonziel ausgegeben und auch die Vereinsführung setzt uns nicht unter Druck“, erklärt Timme. (Weitelesen: So lief der letzte Spieltag in der 1. Kreisklasse) 

Natürlich wäre der Sprung in die Kreisliga auch als Unterbau für das Bezirksliga-Team eine feine Sache, doch die Konkurrenz sei in dieser Saison sehr groß. Timme klagt, dass er aufgrund von Schichtdienst und Bundeswehr ständig wechselnde Formationen aufbieten muss.

Kann Atlas Delmenhorst II auf Spieler der Bezirksliga-Elf zurückgreifen?

Außerdem habe er wenige Spieler aus dem Kader der Ersten einsetzen können. „Die hatten selbst viele Verletzte. Beim ausgefallenen Pokalspiel in Ippener waren David Lohmann, Dennis Metzing und Philipp Stephan vor Ort, doch ob ich Freitag erneut freie Kicker aus der Ersten einsetzen kann, ist fraglich.“ Timme gibt aber zu, dass sein aktueller Kader für eine 1. Kreisklasse überaus stark besetzt ist. Eine Pleite würde ihn nicht umwerfen. „Es ist nur ein Spiel und die Saison ist noch lang.“

Andreas Lorer, der Spielertrainer des Tabellenführers, ist wie seine Mannschaft heiß auf diesen Kick. „Der Druck lastet auf Atlas. Wir liegen neun Zähler vor den Delmenhorstern, und hätten bei einer Niederlage immer noch einen komfortablen Vorsprung“, weiß Lorer, dass sein Team die bessere Ausgangsposition hat. (Weiterlesen: Der Höhenflug des TSV Ippener) 

TSV Ippener fehlen zwei Rotsünder

Mit Torjäger Zana Ibrahim und Gabriel Sasmaz muss er zwei Rotsünder ersetzen, doch darin sieht er keinen großen Nachteil. „Für Zana kann sein Bruder Bassel in die Bresche springen. Beide sind ähnliche Spielertypen und passen daher gemeinsam nicht unbedingt in unser System“, erklärt Lorer.

Er hofft, dass Atlas nicht auf viele Bezirksligakicker zrückgreifen kann. „Angst vor dem Gegner hätte ich aber auch dann nicht. Wir wollen zumindest einen Punkt, doch spielen werden wir auf Sieg“, kündigt Lorer an. Nach etlichen vergeblichen Anläufen soll der Sprung in die Kreisliga endlich Realität werden. „In dieser Saison ist vieles besser geworden. Die Trainingsbeteiligung ist beinahe optimal und die Mannschaft zieht an einem Strang“, ist der TSV-Trainer von Meisterschaft und Aufstieg fest überzeugt. (Weiterlesen: Das neue Gesicht des TSV Ippener)