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1. Fußball-Kreisklasse TV Falkenburg bereut den freiwilligen Abstieg nicht

23.10.2015, 08:50 Uhr

Die Fußballer des TV Falkenburg haben sich nach Ablauf der Spielzeit 2014/2015 freiwillig aus der Kreisliga zurückgezogen. Die Entscheidung war im Verein umstritten, hat sich laut Trainer Florian Erhorn im Nachhinein aber als richtig erwiesen.

„Wir belegen derzeit in der 1. Kreisklasse den siebten Platz, haben aber noch Kontakt zum zweiten Aufstiegsrang. Wir wollen die besser postierten Teams im weiteren Saisonverlauf noch ärgern. Wichtiger ist es aber, an der Weiterentwicklung der Spieler zu arbeiten und eine neue Mannschaft zu formen“, nennt er seine Ziele, vor dem Heimspiel heute Abend (20.15 Uhr) gegen den starken Aufsteiger FC Huntlosen. Natürlich möchte Erhorn irgendwann wieder in der Kreisliga spielen, steht dabei aber nicht unter Druck.

„Dem Vereinsvorstand ist es egal, ob wir in der 1. Kreisklasse oder in der Kreisliga spielen. Dem geht es darum, eine funktionsfähige Abteilung zu besitzen“, erklärt Erhorn. Mit drei Herren- und einer Oldie-Mannschaft sind die Falkenburger in dieser Hinsicht gut bestückt, doch derzeit fehlt der Nachwuchs. Es gibt keine A-Jugend. Einige Spieler aus der B-Jugend nehmen ab und an am Training der Herren teil, brauchen aber noch ihre Zeit. „Wir werden uns weiter um Spieler aus Nachbarvereinen bemühen müssen“, sagt Erhorn.

Lob für die Neuzugänge

Prächtig eingeschlagen haben die Huder Neuzugänge Dominique Streif und Sebastian Ahlers. „Die beiden sind Führungsspieler und haben sich schnell in das Mannschaftsgefüge eingebunden. Mir kommt es so vor, als seien sie schon ewig bei uns“, freut sich der Übungsleiter, der zudem die Entwicklung seines Youngsters Robin Franzen lobt. „Wenn der so weiter macht, kann er einer der großen Leistungsträger werden.“ Lobenswert sei auch die Trainingsbeteiligung mit durchschnittlich 14 Akteuren.

Die 1. Kreisklasse sei in der laufenden Saison besonders stark besetzt. „Wir gehörten vor Saisonbeginn nicht zu den Topfavoriten und sind sind daher mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden. Auf weite Sicht wäre ein Aufstieg schon eine feine Sache. In der Kreisliga gibt es viele Derbys und vernünftige Anstoßzeiten“, weiß Erhorn, dass die Kreisliga die wesentlich attraktivere Spielklasse ist.