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1:1 zwischen Heidkrug und DTB TV Jahn klettert weiter aus dem Tabellenkeller

Von Andreas Bahlmann | 24.10.2017, 23:48 Uhr

Erst feierte der TuS Heidkrug in der Fußball-Kreisliga elf Siege in Folge, jetzt gab es in dem zweiten Spiel hintereinander keinen Dreier. Im Delmenhorster Derby kam der Spitzenreiter „nur“ zu einem 1:1-Unentschieden.

 DTB - Heidkrug 1:1. Rund 150 Zuschauer sahen eine mäßige erste Halbzeit mit wenig klaren Torchancen. Beide Mannschaften hatten auf dem rutschigen Geläuf Probleme mit ihrer Standfestigkeit. Tabellenführer Heidkrug hatte in Durchgang eins leichte Vorteile und führte deshalb zur Pause nicht unverdient: Philipp Kahlert traf mit einem herrlichen direkten Freistoß (20.). Der zweite Durchgang war weitestgehend ausgeglichen. Für Heidkrug vergab zunächst Gabriel Kaya eine gute Gelegenheit zum 2:0 (52.). Das rächte sich. Denn der DTB kämpfte sich in die Partie, erhöhte den Druck – und glich aus. DTB-Torjäger Daniel Fastenau traf nach einer Balleroberung zum 1:1 (57.). Bis auf eine Möglichkeit für Heidkrugs Kapitän Waldemar But (75.) gab es kaum Chancen. DTB-Trainer Andre Tiedemann freute sich über eine starke Leistung: „Ich glaube, jetzt hat es bei uns so langsam ,Klick“ gemacht. Das 1:1 war verdient.“ Heidkrugs „Co“ Jorge Jacinto war indes unzufrieden. „Kein Aufbäumen, kein Schalter umlegen, nichts. Unsere Leistung war eines Tabellenführers nicht würdig.“

 Jahn - Munderloh 3:1. Im siebten Heimspiel feierte der TV Jahn seinen bereits fünften Sieg – und rückte damit weiter ins Mittelfeld der Tabelle vor. Marcel Maus (10.), Thomas Keilbach (57.) und Sean Gradtke (82.) trafen für die Delmenhorster. Für die Gäste, die ihre erste Niederlage nach fünf Spielen (zuvor vier Siege, ein Remis) kassierten, erzielte Andre Hesselmann das zwischenzeitliche 1:2 (65.). Die frühe Führung spielte dem TV Jahn komplett in die Karten. Die Gastgeber dominierten die erste Halbzeit klar. Das einzige Manko: die Chancenverwertung. Nach dem Munderloher Anschlusstreffer zitterte Jahn etwas, ehe Gradtke mit einem Traumtor den Deckel auf die Partie setzte. „Das macht richtig Spaß, hier zu arbeiten“, jubelte Jahns-Trainer Arend Arends nach dem zweiten Sieg unter seiner Regie. „Die Jungs ziehen gut mit und unser Spiel sieht auch schon phasenweise ganz gut aus.“ Nach dem Munderloher 1:2 forderte Arends seine Elf von der Seitenlinie aus lebhaft auf, wieder mehr Zugriff auf das Spiel zu bekommen. Das gelang. TVM-Trainer Ralf Eilenberger zeigte sich als sportlich fairer Verlierer: „Jahn hat einfach mehr Willen gezeigt und deshalb das Spiel verdient gewonnen.“