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1:3 bei Meister Werder Bremen II Blackout bringt TV Jahn auf die Verlierstraße

Von Klaus Erdmann | 14.05.2017, 22:38 Uhr

Nach dem Auftritt bei Meister SV Werder Bremen II hat Claus-Dieter Meier, Cheftrainer der Regionalliga-Fußballerinnen des TV Jahn, seiner Elf einen zwischenzeitlichen „Blackout“ attestiert. Der Coach des „Vize“ und Aufsteigers in die 2. Liga bezog diesen Begriff auf eine Phase wenige Minuten nach der Pause, die dem SVW II zwei Tore innerhalb kurzer Zeit ermöglichten. Nach Beendigung des Gipfeltreffens freute sich der Favorit über ein 3:1 (1:1).

Dabei begann die Begegnung, die auf Platz zwölf des Weserstadions stattfand, recht verheißungsvoll für den Gast, der gut mithielt und sich viele Chancen erarbeitete.

Jahn gab zunächst den Ton an. Nach Vorarbeit von Anna Mirbach und Neele Detken gelang Nahrin Uyar per Kopf die Führung für Delmenhorst (10.). Detken (18.) und zweimal Julia Hechtenberg (19. und 22.) standen vor der Resultatsverbesserung. Zwischen Hechtenbergs Chancen lag das 1:1, das Mareike Kregel nach einem Doppelpass erzielte (21.). Nach einer halben Stunde übernahm Werders Zweite die Regie und traf in der 36. Minute die Latte. In der 38. Minute verhinderte Jahn-Schlussfrau Magdalena Flug den Rückstand.

Werder-Torhüterin verhindert weitere Jahn-Tore

Zu Beginn der zweiten Hälfte scheiterten Sandra Göbel und Uyar mit guten Möglichkeiten an Werders Torhüterin Anna-Catharina Bockhorst. Dann folgte besagter „Blackout“. In der 52. Minute spielte Jahn auf abseits. Kregel ließ sich davon nicht beeindrucken. Die Regionalliga-Torjägerin Nummer eins freute sich über das 2:1 und ihren 22. Saisontreffer. Nur eine Minute später traf Nicole Letford zum 3:1.

Auch Jahn-Torhüterin zeichnet sich aus

In der 60. Minute verpasste Uyar einen weiteren Treffer, ehe sich Flug erneut auszeichnete und ihre Mannschaft in der 64. und 70. Minute vor einer höheren Niederlage bewahrte. „In der ersten Halbzeit war es ein super Spiel und wir haben gut mitgehalten“, sagte Meier, der kurzfristig auf Yvonne Hügen und Daniela Hampel verzichten musste. Er könne seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen.