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2. Bundesliga der Frauen TV Jahn Delmenhorst präsentiert fünf Neuzugänge

Von Klaus Erdmann | 17.07.2017, 23:09 Uhr

Beim Trainingsauftakt am Montagabend haben die Zweitliga-Fußballerinnen des TV Jahn Delmenhorst mit Tomke Hege, Denise Hasselbring, Stefanie Herzberg, Aileen Fahlbusch und Kirsten Mueller fünf Neuzugänge präsentiert.

Mit Denise Hasselbring, Aileen Fahlbusch und Kirsten Mueller, die vom Bremer Regionalliga-Achten ATS Buntentor gekommen sind, Stefanie Herzberg, die zuletzt das Trikot des Oberliga-Aufsteigers SG Geestland trug, und Tomke Hege vom 1. FC Saarbrücken haben die Fußballerinnen des TV Jahn Delmenhorst am Montagabend während des Trainingsauftakts fünf Zugänge vorgestellt. Claus-Dieter Meier, Chefcoach des Aufsteigers in die 2. Bundesliga, und Co-Trainer und Abteilungsleiter Bernd Hannemann begrüßten auf der Anlage des Adelheider Turnvereins 19 Aktive.

Die 20-jährige Hege spielt bevorzugt in der Defensive. Die 26 Jahre alte Hasselbring fühlt sich im zentralen Bereich am wohlsten und die 18-jährige Herzberg sieht ihren Platz ebenfalls im Mittelfeld. Die ein Jahr ältere Fahlbusch beantwortete die Frage nach ihrer Position mit „links zentral“ und die 23 Jahre alte Amerikanerin Mueller spielt links in der Abwehr.

TV Jahn Delmenhorst freut sich auf „großes Abenteuer“

Hannemann bezeichnete die Saison in der 2. Bundesliga als „großes Abenteuer“ und „freudiges Erlebnis“. Ferner sagte er: „Einige Mannschaften haben die sechs Punkte gegen uns schon fest eingeplant. Aber wir werden sehen.“ In der neuen Umgebung verfügt der TV Jahn erstmals über ein Heim- und ein Auswärtstrikot. Die Kleidungsstücke befinden sich noch in der Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), der die Trikots einer eingehenden Prüfung unterzieht, ehe er dem Neuling „grünes Licht“ gibt. (Weiterlesen: Der TV Jahn beim DFB) 

Der TV Jahn, der einen 24-köpfigen Kader anstrebt, bestreitet das erste Vorbereitungsspiel am Freitag, 19.30 Uhr, beim Tu Schwachhausen. Am Samstag, 22. Juni, empfangen die Spielerinnen auf der Jahn-Anlage den Bramfelder SV. Ein interessanter Vergleich, denn der Gast schaffte nach der Saison 2015/16 den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Mit nur drei Punkten kehrte die Mannschaft in die Regionalliga zurück. Die Begegnung beginnt um 14 Uhr.

TV Jahn Delmenhorst bestreitet erstes Pflichtspiel gegen Magdeburger FFC

Das erste Pflichtspiel bestreiten die Delmenhorsterinnen im Rahmen der ersten DFB-Hauptpokalrunde am Sonntag, 27. August, 11 Uhr, beim Magdeburger FFC, 2017 Zweiter der Regionalliga Nordost. Erstmals um Punkte geht es am Sonntag, 3. September, beim Frauenfußball-Universitätssportverein (FF USV) Jena II, dem als Meister der Regionalliga Nordost ebenfalls der Sprung in die zweithöchste deutsche Liga gelungen ist. (Weiterlesen: TV Jahn Delmenhorst reist zum Magdeburger FFC) 

Am Montagabend startete bereits der zweite Teil der Vorbereitung auf die Saison 2017/18. „Wir hatten zuvor schon individuelle Pläne bekommen, um die Grundlagenausdauer zu trainieren“, sagte Magdalena Flug. Für die Torhüterin und Mannschaftsführerin lautete das Motto „Von München nach Adelheide“, denn sie kam am Montag nach einem Urlaub in der bayerischen Landeshauptstadt und einem Zwischenstopp in ihrem Wohnort Bremen zum Training. (Weiterlesen: TV Jahn startet mit Auswärtsspiel) 

Torhüterin Magdalena Flug gibt sich keinen Illusionen hin

Von dem Aufstieg in die 2. Bundesliga erhofft sich die 31-Jährige, die beim TV Jahn in ihr elftes Jahr geht, einiges. „Ich hoffe, dass wir gute Erfahrungen sammeln und gestärkt rausgehen“, betont sie. „Vielleicht“, fügt sie hinzu, „wachsen wir als Mannschaft noch mehr zusammen.“ Hinsichtlich des sportlichen Abschneidens gibt sie sich keinen Illusionen hin: „Wir werden wahrscheinlich unten stehen.“ (Weiterlesen: TV Jahn Delmenhorst freut sich auf Borussia Mönchengladbach) 

Flug arbeitet als Lehrerin am Delmenhorster Gymnasium an der Willmsstraße, unterrichtet dort Sport und Spanisch. Sie könne, erklärt sie, Beruf und Fußball in der 2. Bundesliga gut vereinbaren. „Die Schule kommt mir mit dem Stundenplan entgegen“, sagt Magdalena Flug, die sich als Repräsentantin des Gymnasiums sieht.