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24:23 in Schwanewede Christoph Kuper hält TV Neerstedt den Sieg fest

22.11.2015, 15:33 Uhr

Nächste starke Leistung des TV Neerstedt: Der Handball-Oberligist behielt im Auswärtsspiel bei der HSG Schwanewede/Neuenkirchen mit 24:23 (13:11) die Oberhand.

Als der nächste Sieg gegen eines der Schwergewichte der Handball-Oberliga unter Dach und Fach war, hielt Jörg Rademacher eine Lobeshymne auf sein Team. „Es freut mich ungemein, dass sich die Mannschaft wieder für eine tolle Leistung belohnt hat. Wir entwickeln uns step by step weiter und behalten auch in Stresssituationen die Ruhe“, jubelte der Trainer des TV Neerstedt nach dem 24:23 (13:11) im Auswärtsspiel bei der HSG Schwanewede/Neuenkirchen.

Die Grundlage zum Sieg bildete wie schon in der Vorwoche gegen die HSG Barnstorf/Diepholz (20:17) eine starke Abwehrleistung. „Die Deckung stand richtig, richtig gut“, meinte Rademacher. Zum Matchwinner avancierte der wieder einmal überragende Torwart Christoph Kuper. „Das war seine beste Saisonleistung, und er war der beste Mann auf dem Spielfeld“, lobte Rademacher.

TV Neerstedt behält vor 600 Zuschauern kühlen Kopf

Vor 600 Zuschauern in der Schwaneweder „Heidehölle“ behielt der TVN 60 Minuten lang kühlen Kopf. Mit vielen einfachen Toren über die erste und zweite Welle hatte Neerstedt nach ausgeglichenem Beginn ein 10:6 herausgeworfen (22.), dieses beim 11:11 (28.) aber wieder verspielt. Doch mit zwei Toren in den letzten 90 Sekunden führte TVN zur Pause doch mit zwei Treffern – weil Eike Kolpack mit dem Pausenpfiff einen Freiwurf zum 13:11 traf.

Hälfte zwei entwickelte sich zu einem echten Krimi. Neerstedt setzte sich zunächst auf 20:17 ab (49.), verpasste dann aber mehrmals die Vorentscheidung. Der TVN scheiterte mit seinen Großchancen am zunehmend stärker werdenden HSG-Torwart Daniel Sommerfeld – wie Marcel Reuter zehn Sekunden vor Spielende. Die HSG bekam so noch einen letzten Angriff: Doch Fabian Rojahn scheiterte vier Sekunden vor Schluss freistehend von Linksaußen an Kuper – und die 20 mitgereisten TVN-Fans bejubelten den Sieg lautstark mit „Kuper, Kuper“-Rufen.