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25:27 beim SVGO Bremen HSG Delmenhorst beklagt bittere Niederlage

Von Klaus Erdmann | 22.11.2015, 23:15 Uhr

Die Oberliga-Handballer der HSG Delmenhorst haben ihr Auswärtsspiel beim SVGO Bremen mit 25:27 (13:13) verloren. Spielertrainer Andre Haake fand die Niederlage „bitter“.

Als „bitter“ und „unnötig“ hat Andre Haake, Spielertrainer der Handballer der HSG Delmenhorst, das 25:27 (13:13) des Oberligisten beim SV Grambke-Oslebshausen (SVGO) Bremen bezeichnet. Mit nunmehr 5:11 Punkten nimmt der Aufsteiger den drittletzten Rang ein. Der Gastgeber, Vorletzter, errang im achten Spiel die ersten Punkte.

Delmenhorster machen Rückstand wett

HSG erwischte einen guten Start und führte nach neun Minuten mit 5:3. „Danach haben wir unsere Aktionen aber oft zu überhastet abgeschlossen“, meinte Haake. In der 21. Minute lagen die Bremer mit 11:9 vorne. Die Delmenhorster, so der Coach, seien dann wieder konzentrierter zu Werke gegangen und hätten bis zur Pause ein Unentschieden erreicht.

HSG liegt lange vorn

Auch in Abschnitt zwei gab zunächst der Gast den Ton an. „Wir haben in der Deckung gut gestanden“, berichtete Haake, dessen Team bis zur 43. Minute nur drei Treffer zuließ und mit 19:16 die Nase vorn hatte. In der 43. Minute verhängten die Unparteiischen gegen Tim Kieselhorst zwei Zeitstrafen. „Hier haben die Schiedsrichter übertrieben“, so Haake. Kurz danach sei Philipp Freese, der mit einer Platzwunde am Kinn ins Krankenhaus gebracht werden musste, von Nils Zittlosen gefoult worden. „Hier hätte es die Rote Karte geben können“, sagte der Spielertrainer.

In der Schlussphase zu passiv

In der 54. Minute lautete der Spielstand 24:22. Danach, betonte Haake, habe man einen Siebenmeter und gute Chancen vergeben. Man habe es versäumt, den Sack zuzumachen. Außerdem sei man zu passiv gewesen. Die letzten fünf Treffer für den SVGO erzielte Erik Brandt, der zuvor nicht als Torschütze in Erscheinung getreten war.

Haakes Fazit: „Wir haben, vor allem in den entscheidenden Phasen, zu viele klare Chancen vergeben. Wir müssen aus dieser Niederlage lernen.“