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29:28 gegen HSG Grönegau-Melle TV Neerstedt II wahrt Hoffnung auf die Landesliga

Von Jörg Schröder | 08.06.2015, 16:30 Uhr

Die Handballer des TV Neerstedt II haben das Hinspiel der Relegation zur Landesliga gegen die HSG Grönegau-Melle mit 29:28 (14:15) gewonnen. Das Rückspiel zwischen den Vizemeistern der Weser-Ems-Ligen wird am Sonntag, 14. Juni, ausgetragen.

Der Weser-Ems-Liga-Vizemeister TV Neerstedt II hat sich durch einen knappen Sieg im Aufstiegsrunden-Hinspiel die Chance auf den Sprung in die Handball-Landesliga bewahrt. Gegen die HSG Grönegau-Melle kamen die Neerstedter vor 200 Zuschauern in eigener Halle zu einem 29:28 (14:15) – keine gute, aber auch keine hoffnungslose Ausgangsposition für das Rückspiel in Melle am kommenden Sonntag (18 Uhr). „Ich hoffe, dass wir dann unser wahres Leistungsvermögen abrufen können. Ich sehe durchaus die Möglichkeit, in Melle den Aufstieg klarzumachen“, sagte TVN-Trainer Lutz Matthiesen.

Nur drei Zeitstreifen

Beide Teams kämpften engagiert, um für das zweite Duell vorzulegen. Dafür, dass es um so viel ging, verlief die Partie ausgesprochen fair. Das Schiedsrichtergespann sprach lediglich drei Zeitstrafen aus. Die Gastgeber fanden schwer in die Partie, vor allem die Deckung hatte so ihre Probleme und bekam den agilen gegnerischen Rechtsaußen Nils Hohenstädter nicht in den Griff. Auch mit Einzelleistungen setzte Grönegau-Melle Nadelstiche. Nach dem 2:4-Rückstand (5.) lief es etwas besser. Nach zwölf Minuten stand ein 12:12 an der Anzeigentafel.

TV Neerstedt II kassiert viele Gegenstoßtore

Neerstedt fand jedoch nie einen wirklichen Rhythmus, leistete sich viele technische Fehler und kassierte zahlreiche Gegenstoßtore. Immerhin hielt Matthiesens Team die Partie bis zum Schluss offen. 30 Sekunden vor dem Ende parierte Neerstedts herausragender Schlussmann Yannick Mädler beim Stand von 28:28 einen freien Wurf der Gäste, im Gegenzug markierte Philip Hollmann den Siegtreffer. „Das Spiel hat richtig Spaß gemacht“, fand auch Grönegaus Trainer Jörg Pag: „Im Rückspiel geht es jetzt um die Wurst.“