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3. Handball-Liga 15:27 besiegelt Abstieg der HSG Hude/Falkenburg

Von Daniel Niebuhr | 20.03.2016, 20:09 Uhr

Der Abstieg aus der 3. Liga steht für die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg nach dem 15:27 gegen den Buxtehuder SV II auch offiziell fest.

Das Publikum in der Halle am Huder Bach ist in dieser Saison wahrlich leidgeprüft. Die von Verletzungen heimgesuchten Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg spielen in der 3. Liga eine gruselige Saison, auch am Sonntagnachmittag war die Vorstellung gegen den Buxtehuder SV II vor allem in der zweiten Halbzeit zeitweise deprimierend – die Treue der handgezählten 96 Zuschauer war allerdings bemerkenswert. Auch fünf Minuten vor Schluss feuerten die Fans die hoffnungslos unterlegene HSG mit rhythmischem Klatschen noch inbrünstig an; nach dem 15:27 (10:11), das den Abstieg auch offiziell besiegelte, verabschiedeten sie die Spielerinnen mit warmem Applaus in die Kabine.

„Konditionelle Mängel“

Coach Dean Schmidt tröstete das nur marginal, es sei „kein guter Tag, um Trainer zu sein“, stellte er hinterher fest. Eine Halbzeit lang hatte sein Team mitgehalten, um dann völlig auseinderzufallen, was Schmidt zu dem Urteil führte: „Wir haben konditionell enorme Mängel. Das wird ein Schwerpunkt zu für Zukunft.“

Dass Potenzial da ist, zeigte sein Team in der ersten Hälfte. Nach elf Minuten führte das Schlusslicht überraschend mit 6:3, nach 17 Minuten stellte Jessica Galle per Siebenmeter das 8:5 her.

Schmidt will 16er-Kader für kommende Saison

Der Buxtehuder Bundesliga-Nachwuchs erkämpfte sich dann bis zur Pause einen knappen Vorsprung und spielte danach den Fitness-Vorteil aus. Bis zur 14. Minute trafen die Gäste sechsmal in Folge, in der 48. Minute lagen sie mit 23:12 vorn, und man musste für die Huderinnen Schlimmes befürchten. Torhüterin Katharina Woltjen verhinderte mit etlichen Glanzparaden ein heftigeres Debakel.

Für Schmidt geht es nun darum, die Mannschaft für die Oberliga in Position zu bringen. Im Juli will er ins Training starten, am liebsten mit einem 16er-Kader: „Wir haben Interessenten, aber können auf jeden Fall noch Leute gebrauchen.“