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3. Handball-Liga HSG Hude/Falkenburg verzichtet auf Aushilfen

Von Daniel Niebuhr | 05.03.2016, 09:42 Uhr

Die Drittliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg reisen am Samstag mit acht Feldspielerinnen zum Auswärtsspiel bei der TSG Wismar.

Die gute Nachricht aus Sicht der HSG Hude/Falkenburg verkündet Dean Schmidt nicht ohne Erleichterung in der Stimme. Alle zehn Handballerinnen – darunter acht Feldspielerinnen –, die am Samstag mit zum Drittliga-Auswärtsspiel bei der TSG Wismar (16 Uhr) fahren, werden Spielerinnen der ersten Mannschaft sein – auf Aushilfen aus der Reserve oder dem Bekanntenkreis kann Schmidt dieses Mal also verzichten. Für das personell heftig gebeutelte Schlusslicht geradezu ein Luxus.

Außenseiter ist Schmidts Team an der Ostsee natürlich trotzdem, zuletzt hatte es ein 18:30 gegen den TSV Nord Harrislee gegeben, es war die 15. Niederlage im 16. Spiel. Schmidt hat dennoch ein gutes Gefühl. „Es ist Kopfsache. Wenn wir gut reinkommen, sind wir gefährlich“, glaubt er. „Wir wollen unbedingt Paroli bieten. Ich habe keine Lust auf drei Stunden Trauerstimmung auf der Rückfahrt.“

Rein rechnerisch kann der Abstieg auch am Wochenende noch nicht perfekt sein, die HSG plant jedoch schon für die Oberliga. „Wir wollen schnell zurück in die 3. Liga, dafür müssen wir noch in dieser und vor allem in der nächsten Saison unsere Hausaufgaben machen“, sagt Schmidt. Bis Ende März soll der Kader stehen: „Wir brauchen langsam Planungssicherheit.“