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3. Liga HSG Hude/Falkenburg empfängt die TSG Wismar

Von Lars Pingel | 30.10.2015, 20:05 Uhr

Die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg treten an diesem Sonntag zum ersten Mal in der Saison 2015/2016 in der Halle Am Steinacker in Ganderkesee an: Der Drittligist empfängt dort ab 16.30 Uhr die TSG Wismar.

Ein Blick auf die Tabelle löst bei Thorsten Stürenburg nicht einmal Stirnrunzeln aus. „Wir wussten doch, dass es schwer wird“, sagt der Trainer der Drittliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg. Der Aufsteiger geht als punktloser Letzter in sein fünftes Saisonspiel, in dem er sich zum ersten Mal in dieser Spielzeit in der Halle Am Steinacker in Ganderkesee vorstellt. An diesem Sonntag, 16.30 Uhr, empfängt die HSG dort die TSG Wismar. „Ich bin mir sicher, dass wir irgendwann den ersten Sieg holen werden und dass es dann aufwärtsgehen wird.“

TSG hat dreimal in Folge verloren

TSG-Trainer Roland Frank betrachtet die Tabelle weniger gelassen. „Wir wollen am Sonntag unbedingt diese zwei Punkte holen, um uns etwas Luft zu verschaffen und den Druck nicht zu groß werden zu lassen“, wird er auf der Facebookseite der Mannschaft zitiert. Sein Team hat zwei Punkte mehr auf dem Konto als die HSG und belegt den neunten Rang. Drei Niederlagen in Folge – bei der HG Owschlag/Kropp/Tetenhusen (4., 21:29), bei der HSG Hannover-Badenstedt (2./18:26) und gegen den VfL Oldenburg II (3./21:22) – mussten die TSG-Spielerinnen verkraften. Saisonziel des Teams, das 2014/2015 Dritter geworden war, ist ein Platz im Tabellenmittelfeld.

Tore aus dem Gegenstoß haben gefehlt

„Die TSG macht sich mehr Druck als wir“, stellt Stürenburg fest. Trotzdem werden er und seine Spielerinnen natürlich alles versuchen, um den ersten Saisonsieg einzufahren. Im Training wurde daher hart daran gearbeitet, die bisher größte Schwäche abzustellen. „Was uns gefehlt hat, sind die leichten Tore aus dem Gegenstoß oder der zweiten Welle“, erklärt Stürenburg. Die braucht sein kleines Team, dem in Mareike Zetzmann und Sonja Cordes zwei erfahrene Spielerinnen noch für längere Zeit verletzt fehlen werden, aber, da es im Positionsangriff sehr viel Kraft verliert, wenn es sich jeden Treffer erkämpfen muss. Das wiederum wirkt sich negativ auf die Abwehrarbeit aus, bisher die Stärke der HSG. Sie ist ebenfalls sehr strapaziös, vor allem in der offensiven 3-2-1-Formation. „Mit der können wir jedem Team Schwierigkeiten bereiten“, lobt Stürenburg. Der Kader sei derzeit aber nicht groß genug, um sie gegen die starke Konkurrenz über 60 Minuten aufzubieten.

Kristin Schulze fällt aus

Im Vergleich zum zurückliegenden Spiel, dem 20:28 gegen den TV Oyten am 18. Oktober, hat sich die Personalsituation im HSG-Team leicht verbessert. Jessica Galle und Janna Müller sind aus dem Urlaub zurück. Saskia Petersen und Katharina Stuffel, die die Partie angeschlagen beendet hatten, können gegen Wismar mitwirken. Ausfallen wird aber Kristin Schulze, die sich in der Partie gegen Oyten eine Knieverletzung zuzog.