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3. Liga HSG Hude/Falkenburg reist optimistisch nach Harrislee

Von Lars Pingel | 09.10.2015, 13:38 Uhr

Die Drittliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg treten an diesem Samstag, 10. Oktober 2015, ab 17 Uhr beim TSV Nord-Harrislee an.

Die Saison ist noch jung, trotzdem geht Thorsten Stürenburg, Trainer der Drittliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg, vor dem dritten Punktspiel seines Teams davon aus, dass die Tabelle schon Aussagekraft besitzt. „Das könnte ein Gegner sein, den wir vielleicht schlagen können“, sagt er über den TSV Nord Harrislee, bei dem die HSG an diesem Samstag ab 17 Uhr antritt. Mit 2:4 Punkten liegt er als Neunter einen Rang vor seinem Team (0:4).

Gastgeberinnen kassieren wenig Tore

Stürenburgs Optimismus begründet sich aber nicht nur aus dem Blick in die Tabelle. Er hat mit Werner Bokelmann, mit dem er das HSG-Trainerteam bildet, Videos von Partien des TSV studiert. „Er bietet gefährliche Rückraumspielerinnen auf“, sagt Stürenburg. „Und er spielt, wie alle Teams der Liga, mit hohem Tempo.“ Die stärksten Leistungen bot das TSV-Team bisher allerdings in der Abwehr, die in den drei Spielen nur 68 Gegentore zuließ.

HSG-Fans können mitfahren

Gute Defensivarbeit zeichnete auch die HSG in ihren beiden Partien aus. Diese will sie auch in Harrislee abliefern, um sich die Möglichkeit zu schaffen, erfolgreich zu sein. Allerdings fehlt in der HSG-Abwehrreihe eine wichtige Spielerin: Saskia Petersen ist privat verhindert. „Das ist schon ein herber Verlust“, sagt Stürenburg. „Sie ist ja auch ein Motor unseres Angriffs.“ Trotzdem bleibt er optimistisch. „Wir sind von Spiel zu Spiel besser geworden“, zählt er einen weiteren Grund dafür auf. Außerdem hofft er, dass sein Team in der Holmberghalle in Harrislee moralische Unterstützung von der Tribüne bekommt. „In unserem Bus können auch Fans mitfahren“, erklärt er. Los geht es um 10.30 Uhr an der Schulbushaltestelle in Ganderkesee.