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3:0 gegen KSV Hicretspor TV Jahn Delmenhorst dreht nach der Pause auf

Von Manfred Nolte | 18.10.2015, 21:38 Uhr

Die Kreisliga-Fußballer des TV Jahn haben mit dem 3:0 (0:0) gegen den Lokalrivalen KSV Hicretspor ihren zweiten Saisonsieg errungen. Sie bleiben dennoch auf einem Abstiegsrang, haben aber Anschluss an das untere Mittelfeld gewonnen.

Da die Plätze im Stadion an der Düsternortstraße bereits am Freitag gesperrt worden waren, boten die Jahn-Verantwortlichen einen Tausch des Heimrechts an. „Gut, dass wir das gemacht haben“, freute sich Jahn-Trainer Timur Cakmak nach dem wichtigen Sieg.

Im ersten Abschnitt hatten die Gäste ein leichtes Übergewicht und beklagten einen Pfostenschuss von Mesut Yilmaz. Nach 57 Minuten brachte Yusuf Baltaci, der gemeinsam mit Trainer Cakmak vom KSV zum TV Jahn gekommen war, die Hausherren in Front. Für die Cakmak-Mannen so etwas wie ein Befreiungsschlag, denn danach präsentierte sich das Team mit einem ganz anderen Gesicht. Es entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor, in dem die Gastgeber aber erneut ihre gravierende Abschlussschwäche demonstrierten. So musste bis in die Schlussphase gezittert werden. Das 2:0 (85.) von Alexander Sinn war die Erlösung, zumal die Gäste kurz darauf Yusuf Kalmis durch Matchstrafe verloren. Thomas Keilbach beendete den Torreigen in der Nachspielzeit.

Jahn-Trainer Timur Cakmak freut sich über „feine Leistung“ seiner Mannschaft

Jahn darf nun wieder auf bessere Zeiten hoffen, während Hicretspor derzeit recht wechselhaft spielt und nicht genau weiß, wohin der Weg gehen wird. Timur Cakmak ist davon überzeugt, dass der Knoten jetzt geplatzt ist, zumal es in der Vorrunde unter anderem noch gegen die Tabellennachbarn SVG Berne und TV Dötlingen geht.

„Dieser Sieg stärkt unser Selbstvertrauen. Die Mannschaft wirkte nach dem Führungstor wie gelöst und hat in Halbzeit zwei eine feine Leistung abgeliefert. Die Stimmung ist gut, wir schaffen das“, freute sich der Coach. Beim KSV Hicretspor wissen die Verantwortlichen trotz Platz neun und sechs Zählern Vorsprung zu einem Abstiegsrang, dass der Klassenerhalt nach wie vor das Saisonziel bleibt. Darauf weist Trainer Mete Döner bei jeder Gelegenheit hin.