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32:32 gegen TV Bissendorf-Holte Kurzweiliger Saisonausklang bei der HSG Delmenhorst

Von Klaus Erdmann | 08.05.2016, 16:51 Uhr

Die Handball-Oberligisten HSG Delmenhorst und TV Bissendorf-Holte haben den 250 Zuschauern in der Halle am Stadion am Samstagabend beim 32:32 (14:13) einen kurzweiligen Saisonausklang geboten. Es tat der Begegnung gut, dass beide Mannschaften nicht mehr unter Druck standen.

Aufsteiger HSG zeigte gegen den Vizemeister eine gute Leistung, verpasste das in den vergangenen Tagen angepeilte Saisonziel („Platz neun“) allerdings knapp. Da der TSV Bremervörder Schlusslicht SG Neuenhaus/Uelsen mit 31:28 bezwang, verdrängte er die Delmenhorster noch vom neunten Rang.

Die Schützlinge des Trainerduos Andre Haake/Werner Rohlfs lagen lediglich zweimal zurück: Mario Reiser gelang per Siebenmeter das 0:1 und Timo Baune markierte in der 35. Minute das 17:18. Nach dem Rückstand legte das HSG-Team bis zur 9. Minute ein 4:2 vor. Nach dem 7:6 erhöhten Jörn Janßen, Frederic Oetken und Michael Uken bis zur 19. Minute auf 10:6. Mit dem 9:6 gelang Oetken das 700. Saisontor des Neulings. Ein von Spielertrainer Andre Haake verwandelter Siebenmeter bescherte den Gastgebern zum zweiten Mal einen Vier-Tore-Vorsprung (23.). Bis zur Pause kam der Tabellenzweite auf 13:14 heran.

Partie bleibt bis zur Schlussphase spannend

Nach dem 15:15 traf der Hausherr durch Oetken sogar in doppelter Unterzahl. Nach dem 17:18 ging die HSG wieder in Führung. Die Gäste ließen jedoch nicht locker und sorgten auch nach Haakes 28:26 (53.) wieder für einen Ausgleich.

Anschließend erlebten die Zuschauer eine spannende Schlussphase. Philipp Freeses 31:30 beantwortete Baune mit dem 31:31. Janßen legte das 32:31 vor. Mit einem Siebenmeter-Heber sorgte Bissendorfs neunfacher Torschütze Mario Reiser für das 32:32.

Mit sieben Feldspielern in die letzten 16 Sekunden

Nach einer Auszeit nahm die HSG 16 Sekunden vor dem Schlusspfiff den Torwart heraus und brachte mit Oetken einen siebten Feldspieler. Marcian Markowski scheiterte an TGV-Schlussmann Philipp Tiemann. Danach verfehlte Fabian Rußwinkel das leere HSG-Tor.

Bissendorfs scheidender Trainer Pierre Limberg, der mehrere Deckungsvarianten ausprobierte, lobte seine junge Mannschaft. Delmenhorsts Torhüter Mirko Lettmann („Wir wussten, dass es hart wird, den Klassenerhalt zu schaffen“) bezeichnete die Platzierung in der Endabrechnung als „gut“. In der nächsten Saison, so prognostizierte er, werde die HSG auf Platz sechs oder sieben landen.