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3:3 gegen den HC Horn HCD-Frauenteam erkämpft sich Verbleib in der Oberliga

Von Klaus Erdmann | 21.06.2015, 21:30 Uhr

Die Hockeyspielerinnen des HC Delmenhorst bleiben in der Oberliga. Sie erkämpften sich in der letzten Partie der Saison 2014/2015 auf eigenem Platz ein 3:3 gegen den HC Horn, das ihnen den Liga-Verbleib bescherte. Nach der 2:0-Führung kassieren die Gastgeberinnen drei Treffer innerhalb von lediglich elf Minuten, schafften dann aber doch noch den Ausgleich. Julia Thölken und Malin Hüllemann erzielen für die Delmenhorsterinnen die Tore.

Es lief bereits die Nachspielzeit, als die Hockeydamen des HC Horn beim HC Delmenhorst noch zwei Ecken zugesprochen bekamen. Die erste Hereingabe brachte den Bremerinnen keinen Erfolg, aber immerhin eine zweite Chance. Ecke Nummer zwei endete mit einem Regelverstoß. Die Schiedsrichter ahndeten diesen und pfiffen das Treffen, das die Nerven der HCD-Anhänger arg strapazierte, kurz danach ab. Der Endstand der Begegnung, die Trainer Ulli Hader am Tag danach als „Nervenkrimi“ bezeichnete, lautete 3:3 (2:0) – ein Unentschieden, das den Gastgeberinnen den Verbleib in der Oberliga bescherte.

HCD in Abschlusstabelle auf Rang fünf

Horn belegt mit fünf Zählern den sechsten und letzten Platz und muss absteigen. Die Spielerinnen des HCD haben in der Abschlusstabelle mit acht Punkten den fünften Rang erreicht.

Delmenhorsterinnen dominieren die erste Halbzeit

Das Team erspielte sich anfangs ein Chancen-Plus und kam nach zehn Minuten durch Julia Thölken, die eine Vorarbeit von Yvonne Hinz verwertete, zum 1:0. Sieben Minuten später gelang Malin Hüllemann der zweite Treffer. In der 33. Minute rettete Ulrike Behnken auf der Linie und drei Minuten später tat es ihr Horns Silke Becher gleich. „Wir waren in der ersten Halbzeit klar überlegen und haben verdient mit 2:0 geführt“, kommentierte Hader die erste Hälfte.

HCD-Spielerinnen nervös

Nach der Pause gab Horn den Ton an. Innerhalb von nur elf Minuten machten Franziska Rosenboom, Inga Wrede und Alexandra Scholz aus dem 0:2 ein 3:2. „Die Mannschaft war nervös. Horn ist erfahrener. Bei uns waren einige junge Spielerinnen dabei“, so Hader. Sein Team habe unglückliche Tore kassiert und sei nach dem dritten Gegentor abgestiegen gewesen.

Umstellungen zahlen sich aus

Während einer Auszeit „verordnete“ Hader seinen Spielerinnen Umstellungen. Die Aktiven setzten die Vorgaben gut um und wurden dafür nach 59 Minuten belohnt. Mit ihrem zweiten Treffer markierte Thölken das wichtige 3:3. Im Anschluss daran musste der HCD noch einige bange Momente überstehen – unter anderem zwei Ecken während der Nachspielzeit...

Trainer lobt Entwicklung

Hader war voll des Lobes und sprach von einem „Geniestreich“. Die Mannschaft habe alles investiert, eine tolle Leistung gezeigt und sich gut entwickelt.