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3300 Euro für den guten Zweck Charity-Cup beschert TuS Heidkrug viel Lob

Von Klaus Erdmann | 10.08.2016, 17:37 Uhr

Der Charity-Cup der Fußballer des TuS Heidkrug war ein voller Erfolg. Die Hilfsorganisation „Gegen Noma Parmed“ erhält rund 3000 Euro. Die Sieger Werder Bremen und Brinkumer SV spenden ihre Mannschaftskassen.

Die Fußballer des TuS Heidkrug haben allen Grund zur Zufriedenheit, denn der zweitägige Charity-Cup, der unter dem Motto „Kinder spielen für Kinder“ stand, bescherte den Verantwortlichen um Organisationschef Michael Wild viel Lob und einen vollen Erfolg. Der Gesamtüberschuss der Jugendturniere beläuft sich auf rund 3300 Euro. Da einige Rechnungen noch nicht eingegangen sind, handelt es sich um eine vorläufige Summe. Im vergangenen Jahr kamen etwa 2400 Euro zusammen.

Das Geld geht auch in diesem Jahr an die Hilfsorganisation „Gegen Noma Parmed“. Noma ist eine bakterielle Krankheit, die in 80 Prozent der Fälle tödlich ist. Sie trifft pro Jahr 100.000 Kinder in Afrika.

SV Werder Bremen gewinnt bei den F-Junioren, Brinkumer SV bei den E-Junioren

„Die Ausweitung auf zwei Tage und zwei Altersklassen hat sich gelohnt“, stellt Wild fest. Ausfälle gab es nicht zu verzeichnen. Am ersten Turniertag gingen sieben F-Juniorenteams an den Start. Es siegte der SV Werder Bremen mit optimalen 18 Punkten und 16:0 Toren. VfL Stenum, Delmenhorster BV und Heidkrug landeten auf den folgenden Rängen.

Am zweiten Tag stimmten die Schirmherren des Charity-Cups, Oberbürgermeister Axel Jahnz und Dr. Johann Böhmann (Chefarzt der Kinderklinik) sowie Denis Lubrich, stellvertretender Fußball-Jugendleiter des TuS, die Aktiven auf das Turnier ein. 14 E-Juniorenmannschaften bildeten das Teilnehmerfeld. Dank der guten Arbeit von Spielleiter Uwe Hense wurde das Finale mit nur wenigen Minuten Verspätung angepfiffen. Platz eins errang der Brinkumer SV, der sich gegen den TV Jahn mit 1:0 behauptete. Dritter wurde der TuS Heidkrug II (3:0 gegen DBV). Heidkrugs Erste, SV Tungeln, Borsteler FC und DTB nahmen die Positionen fünf bis acht ein.

Brinkumer Spieler hält berührende Rede

Über 50 Helfer des TuS Heidkrug befanden sich von Freitagvormittag bis Sonntagabend im Einsatz, um die vielen Aufgaben zu erledigen.

„Berührend“, so Turnierleiter Wild, sei die kurze Rede eines Brinkumer Spielers während der Siegerehrung gewesen. Er habe sich für die Einladung bedankt und (wie bereits Werder Bremen am Tag zuvor) dem Botschafter der Organisation „Gegen Noma Parmed“, Peter Melchin, spontan die Mannschaftskasse gespendet. „Einen besseren Turnierabschluss kann man sich nicht vorstellen“, betont Michael Wild.