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4:9 gegen MTSV Eschershausen Der Funke springt beim TV Hude nicht über

Von Andreas Giehl | 31.01.2016, 21:16 Uhr

Diese Niederlage kam nicht unerwartet: Tischtennis-Oberligist TV Hude hat sein Heimspiel gegen den MTSV Eschershausen mit 4:9 verloren.

Der Rückrundenauftakt des Tischtennis-Oberligist TV Hude ist misslungen: Im Heimspiel gegen den MTSV Eschershausen hatte sich der TVH mehr erhofft. Doch die Mannschaft tat sich über weite Strecken schwer und bezog eine verdiente 4:9-Niederlage. Der Turnverein Hude hängt dadurch mit 5:15 Punkten weiter auf dem Abstiegsrelegationsplatz fest.

„Die Konstellation war uns ja vorher absolut klar“, erklärte Hudes Nummer drei Christopher Imig. „Du musst nach den Doppeln unbedingt 2:1 führen, und die Einzel im mittleren und hinteren Paarkreuz fast alle gewinnen. Das haben wir nicht getan und hatten am Ende keine Chance.“

Felix Lingenau moniert „fehlende Spannung“ beim TV Hude

Imigs Mannschaftskollege Felix Lingenau analysierte später im Detail. „Das war einfach keine gute Mannschaftsleistung von uns. Die Stimmung in der Halle war nicht gut, der Funke ist nicht übergesprungen“, sagte Lingenau. „Wir konnten in den meisten Spielen keine Spannung aufbauen. In den drei Wochen bis zu unserer nächsten Begegnung müssen wir hauptsächlich daran arbeiten.“

Lingenau räumte in seiner Analyse ein, dass es für den Außenseiter gegen Eschershausen lediglich um Bonuspunkte im Abstiegskampf gegangen sei. Die hätte Hude gerne mitgenommen. Doch im Doppel enttäuschten an diesem Tag Felix Lingenau und Marc Engels als Hoffnungsträger an der Position drei. Dazu blieb das mittlere Paarkreuz mit Christopher Imig und Tobias Steinbrenner blass. Hier holten die Gäste entgegen allen Erwartungen alle vier Punkte.

Daniel Kleinert und Felix Lingenau ohne Chane gegen Ausnahmekönner Jace Wandachwicz

Im vorderen Paarkreuz kämpften Lingenau und Daniel Kleinert mit allen Mitteln gegen die polnischen Topleute der Gäste. Immerhin konnte Kleinert gegen den von der Bilanz her schwächeren Pawel Kibala einen Dreisatzerfolg einfahren. Lingenau war zumindest dicht dran, scheiterte aber in Satz fünf knapp mit 9:11. Gegen Ausnahmekönner Jacek Wandachwicz war indes für beide kein Kraut gewachsen.

Am Ende der ersten Einzelrunde und 2:5-Rückstand ließen im unteren Abschnitt Marco Stüber und Marc Engels ihr Team kurzzeitig wieder hoffen. Durch jeweils glatte 3:0-Siege brachten sie ihre Mannschaft wieder auf 4:5 heran. Die Freude währte aber nur kurz. Denn in Runde zwei folgten vier Pleiten in Folgen, drei davon in fünf Sätzen. Die brachten Eschershausen früh auf die Siegerstraße.