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8:0-Kantersieg im Testspiel VfL Stenum feiert Schützenfest in Jever

Von Daniel Niebuhr | 05.07.2015, 19:14 Uhr

Fußball-Bezirksligist VfL Stenum lässt es im Trainingslager mächtig krachen: Der Aufsteiger fegt Jever mit 8:0 vom Platz.

Von Heidmühle sind es nur knapp sieben Kilometer bis nach Jever, was für die Betreuer des Heidmühler FC am Sonntag ein glücklicher Umstand war: So konnten sie den Bezirksliga-Rivalen VfL Stenum ohne lange Fahrtzeit in Aktion erleben. Die Stenumer, in vier Wochen Heidmühler Auftaktgegner, spielten in ihrem zweiten Test beim Kreisligisten FSV Jever – und dürften die HFC-Späher zumindest in mittelschwere Alarmbereitschaft versetzt haben. Denn das, was der VfL beim 8:0 (4:0)-Kantersieg präsentierte, war Spielfreude, Torhunger und absolute Bezirksligareife.

A-Jugend-Spieler Petershagen mit Doppelpack

Diese Demonstration war umso erstaunlicher, da die Stenumer noch drei Einheiten bei tropischer Hitze im Trainingslager in Jever vom Samstag in den Beinen hatten. Trainer Thomas Baake ließ alle 21 Spieler aus seinem Kader mindestens eine Halbzeit lang spielen, der A-Jugendliche Helge Petershagen wurde als einziger nicht zur Pause ausgewechselt. Das erwies sich als gute Idee, denn Petershagen erzielte nach dem Wechsel noch zwei Treffer. „Unser Auftritt hat mir richtig gut gefallen. Besonders Helge hat auf sich aufmerksam gemacht“, meinte Baake.

2:1 am Freitag in Hasbergen

Spaß hatten bei Schützenfest auch die anderen. Julian Dienstmaier (4.), Lukas Schwieters (18./34.) und Sven-Olaf Schweneker (20.) trafen vor der Pause, Petershagen (54./72.), sein A-Jugend-Teamkollege Julian von Weyhe (50.) und Neuzugang Dennis Karsten (81.) besorgten die restlichen vier Tore. „Das war schon stark nach den heißen Trainings am Vortag“, fand Baake.

Schon am Freitagabend hatte der VfL sein erstes Testspiel gewonnen, das 2:1 (2:1) beim TuS Hasbergen aus der 1. Kreisklasse klingt aber nicht ganz so beeindruckend. Sven Holthausen brachte Hasbergen nach zwei Minuten in Führung, Marc-André Klahr (18.) und Rouven Heidemann (21.) verwerteten zwei der zahlreichen Stenumer Chancen. „Wir wollten höher gewinnen“, bekannte Baake: „Leider waren wir vorne fahrlässig.“